„…so sehen Sieger aus!“:

Datum 12.07.2018 | Rubrik: News
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Foto: Die Prüflinge mit Prüfungsausschuss und Lehrern des LVFZ Kempten (Foto: Gerhard Groß, LVFZ Kempten)

 

 

 

Den Bogen zur Fußball-WM zu spannen war dieses Mal schwierig: „ …denn so sehen Sieger aus – nämlich die 41 frisch gebackenen Milchtechnologinnen und Milchtechnologen. Sie haben ein Endspiel ohne Verlängerung angestrebt!“, konstatierte Dr. Valentin Sauerer, Leiter des LVFZ für Molkereiwirtschaft in Kempten anlässlich der feierlichen Verabschiedung im vollbesetzten Hörsaal.

Von den insgesamt angetretenen 45 Prüflingen haben 41 die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert – mit einem Notendurchschnitt von 3,31. Dr. Sauerer verglich dieses Ergebnis mit der Durchschnittsnote 3,14 im Jahr 2017 und 2,84 ein Jahr zuvor.

 


Im Bild von links: Hans Etzler, BS III Kempten, Dr. Rudolf Seidl, LfL Freising, Andrea Leinfelder, Molkerei Zott Mertingen, Francesco Dalla Fiora, Arla Sonthofen, Holger Gottschling, Neuburger Milchwerke, Clemens Rück, MV Bayern, Alexander Hofmann, Mang Käsewerk Kammlach, Dr. Valentin Sauerer, LVFZ Kempten, Johannes Kratz, Edelweiß Kempten (Foto: Gerhard Groß, LVFZ Kempten)

 

Der Beste in der Abschlussprüfung war Holger Gottschling (Neuburger Milchwerke), gefolgt von Andrea Leinfelder (Zott, Mertingen) und Johannes Kratz (Edelweiß, Kempten). Alexander Hofmann (Mang Käsewerk Kammlach) ist der beste Absolvent der Berufsschule. Zusätzlich erhielt Francesco Dalla Fiora (Arla Sonthofen) einen Sonderpreis.

Wie die Nationalmannschaft seien die Prüfungsteilnehmer zwar raus …. aus dem „Ausbildungswettbewerb“, stiegen aber unverzüglich ein in den beruflichen Wettbewerb. Auch hier seien Eigeninitiative und (Eigen-)Verantwortung gefordert sowie ein wenig Talent und noch viel mehr Arbeit.

Karolin Babl von „Milch.Bayern“ ( Milch Punkt Bayern), der Nachfolgeorganisation der Landesvereinigung der bayerischen Milchwirtschaft, stellte finanzielle Unterstützung der Schulstandorte in Bayern in Aussicht. Seit Mai 2017 ist der milch.bayern e.V. der freiwillige Zusammenschluss der bayerischen Milch- und Molkereibranche. Unter dem gemeinsamen Dach haben die Mitglieder wichtige Kompetenzen gebündelt, um die Fortführung zentraler Aufgaben der bayerischen Milchwirtschaft zu sichern. Der milch.bayern e.V. vertritt die Interessen von mehr als 90 Prozent der bayerischen Molkereien. Besonders das Krisenmanagement der Molkereien und Erzeuger sowie die rasche Information der Verbraucher soll sichergestellt werden.

Dr. Seidl von der zuständigen Stelle in Freising informierte, dass 101 neue Lehrverträge zum 01.09.2018 abgeschlossen worden seien. Aber nicht nur eine gute Ausbildung gewährleiste die Wettbewerbsfähigkeit der Molkereibranche, sondern auch das aktive Netzwerken und die Fortbildungsmöglichkeiten zu Molkereimeister oder –techniker …eine Investition, die sich lohne und das Risiko der Arbeitslosigkeit mindere.

„Redet endlich wieder miteinander, sucht die Nähe der Kollegen und starrt nicht dauernd in die Smartphones!“, rief Thomas Dietrich, der Prüfungsausschussvorsitzende, die jungen Milchtechnologinnen und Milchtechnologen auf. Eine E-Mail weiterzuleiten bedeute nicht, dass das auch erledigt sei/werde. Ein Schritt zurück in die reale Welt sei manchmal produktiver.

Johannes Kratz, der Sprecher der Absolventen, brachte es auf den Punkt: “Andere fahren Benz, wir Separator!“ Hauptsache es geht voran!

 



Quelle: LVFZ
Autor: Sossna
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