Schwälbchen berichtet über 2018

Datum 08.03.2019 | Rubrik: News
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Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2018 blickt die SCHWÄLBCHEN MOLKEREI auf eine 80-jährige Firmenhistorie zurück und der SCHWÄLBCHEN Frischdienst auf ein 40-jähriges Bestehen. Und obwohl bei der SCHWÄLBCHEN MOLKEREI AG das Jubiläumsjahr im ersten Quartal schwach begann und die Preissenkungen im Basissortiment spürbar die Marge belastete, konnte mit der vorteilhaften Sortimentsstruktur ein durchaus gutes Geschäftsergebnis erzielt werden. Hierbei profitierten einige Produktgruppen während der Hauptabsatzsaison vom Ausnahmesommer 2018. Die SCHWÄLBCHEN Frischdienst GmbH war und ist bei der Waren-Zustellung an Großverbraucher absolut zukunftsfähig aufgestellt und erreichte ein höheres Jahresergebnis. Damit konnte der positive Einmaleffekt aus dem Vorjahr operativ mehr als aufgeholt werden.

 

Milchverarbeitung

Das Milchverarbeitungsvolumen erhöhte sich um 4,5% auf 137,6 Mio. kg. Daran hatten die Rohstoffanlieferungen der Vertragslandwirte einen unverändert hohen Anteil von 99,7%. Trotz der rückläufigen Abgabepreise konnte mit der höheren Sortiments-Wertschöpfung ein regional überdurchschnittliches Milchgeld bezahlt und damit die Landwirte am Unternehmenserfolg beteiligt werden.

 

Umsatz

Wegen des Preisrückgangs bei Konsummilch, Quark und Sahne sowie der generellen Absatzschwäche bei diesen Produktgruppen drückte sowohl ein rückläufiger Preis- als auch Mengen-Effekt auf die zugehörigen Umsätze. Andererseits konnte die SCHWÄLBCHEN AG den Top-Sommer nutzen und in den wertigeren Bereichen mit Kaffeegetränken, Ayran und Sauermilchprodukten dynamisch zulegen. Insgesamt stiegen in 2018 die Umsatzerlöse der AG um 3,9% auf 98,2 Mio. EUR. Bei der Harzmolkerei GmbH stellte sich mit 5,3 Mio. EUR ein zum Vorjahr geringerer Umsatz ein. Im Großverbraucher-Handelssegment hat die SCHWÄLBCHEN Frischdienst GmbH, teilkonsolidiert mit der Frischdienst Südwest GmbH, die Umsätze um 2,9% auf 99,2 Mio. EUR erhöhen können; dies in einem von scharfem Wettbewerb und Strukturveränderungen geprägten Umfeld.

Der konsolidierte Gesamtumsatz der SCHWÄLBCHEN-Gruppe nahm um 3,8% auf 186,3 Mio. EUR zu. Die Beschäftigtenanzahl lag bei jahresdurchschnittlich insgesamt 400 Personen. Die Investitionen hatten ein geringeres Volumen von zusammen 2,0 Mio. EUR.

Nach einem im ersten Quartal unter dem Vorjahr liegenden operativen Geschäftsverlauf bei der SCHWÄLBCHEN AG konnten die Anfangsverluste ab dem Frühjahr aufgeholt werden. Dabei glich ein mit der vorteilhaften Umsatzentwicklung einhergehender Rohertragsanstieg die gesenkten Konsummilch- und Frischprodukte-Erlöse aus, was den Margendruck bei wieder ansteigenden Rohstoffpreisen minderte. Insbesondere unter Berücksichtigung der Beteiligungserträge wurde im Geschäftsjahr 2018 ein höherer Jahresüberschuss von 2,08 Mio. EUR erzielt. Auf der Hauptversammlung am 26. April 2019 werden Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn 2018 eine "Jubiläums"-Dividende von 80,0 Cent/ Aktie auszuzahlen. Konzernweit resultierte durch den erfreulichen Ergebnisbeitrag aller Gesellschaften ein Konzernjahresüberschuss von beachtlichen 3,32 Mio. EUR. Die Unternehmensgruppe weist nach wie vor solide Bilanzrelationen mit sehr soliden Vermögens- und Finanzverhältnissen auf.

 

 

Ausblick

Der deutsche Milchmarkt ist in das Jahr 2019 unter festeren Vorzeichen gestartet, was zum Vorjahr ausgeglichene Marktverhältnisse bedeutet. Dazu hat eine bisher noch moderate Rohstoffanlieferung beigetragen. Nach wie vor schwer abzuschätzen ist, wie sich die Trockenheit des letzten Jahres auf das Milchaufkommen der nächsten Monate auswirkt. Auch in 2019 wird es bei der Volatilität des Milchmarktes bleiben, ebenso bei der Verwertungsdifferenz zwischen den Inhaltsstoffen Fett und Eiweiß. Hierbei dürfte die Fettkomponente weiterhin den Gesamtmarkt stützen.

Für alle Hersteller von Konsummilch und Frischprodukten -und damit auch für SCHWÄLBCHEN- erschwerend ist die Nachfrageschwäche bei Trinkmilch, Sahne und Quark. Außerdem drücken die steigenden Kosten für Transport, Energie, Verpackungen und Entsorgung. Somit fällt es der Branche zunehmend schwer, kostendeckende Abgabepreise für Trinkmilch, Sahne und Quark zu bekommen, was auch die Sortimentsarbeit bei SCHWÄLBCHEN beeinflusst. Von daher wird die Differenzierungsstrategie mit der Grünen Linie, dem Kaffeegetränk CAFFREDDO und der ethnischen Marke Körfez konsequent fortgesetzt, um weiterhin wettbewerbsfähig beim Handel und bevorzugt bei den Verbrauchern zu sein. Nicht zuletzt wird die Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung in den Prozess- und Arbeitsabläufen nachhaltig verfolgt.

Die SCHWÄLBCHEN Frischdienst GmbH wird sich auch im Jahr 2019 in dem schwierigen, aber dynamischen Wettbewerbsumfeld des Außer-Haus-Marktes bewegen, sodass branchenbedingt und kundenseitig keine Entspannung zu erwarten ist. Aber die Frischdienst GmbH und Frischdienst Südwest GmbH sind als Zustell-Spezialisten auf diese externen Herausforderungen mit einer hervorragenden Kunden-, Sortiments- und Logistik-Expertise sowie mit leistungsstarken Einkaufs- und Betriebsstrukturen bestens vorbereitet.



Quelle: Schwälbchen
Autor: Sossna
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