Mehr Marktorientierung

Datum 06.12.2017 | Rubrik: News
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EDA neu berechnet

Die EU-Milchindustrie ist ein wichtiger Teil der EU-Landwirtschaft. Die 160 Millionen Tonnen Milch, die jährlich in der Union erzeugt werden, werden in 12.000 Milchverarbeitungs- und Produktionsstätten in der EU verarbeitet.

Die Maßnahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sind von großer Bedeutung für das Funktionieren der Kette und damit für die Milchwirtschaft, den wichtigsten Agrarsektor in Europa, der in allen EU-Mitgliedstaaten präsent ist. Der EU-Milchindustrie-Verband EDA begrüßt daher die jüngste Mitteilung der EU-Kommission, wonach Möglichkeiten für eine weitere Entwicklung und Verbesserung der GAP gesucht werden sollen.

 

Eine künftige GAP sollte Lt. EDA zu einer stärkeren Marktorientierung der Agrarpolitik führen. Ein ordnungsgemäßes Funktionieren des Binnenmarktes ist für die Zukunft der Nahrungsmittel-, Milch- und Landwirtschaft sowohl auf der Angebots- als auch auf der Absatzebene von wesentlicher Bedeutung. Was den Binnenmarkt für die Milchversorgung anbelangt, betont EDA, wie wichtig klare und harmonisierte GAP-Regeln sind, die so einheitlich wie möglich in ganz Europa angewendet werden. Die neue GAP darf, wie in der Mitteilung der Kommission zum Ausdruck gebracht, trotz mehr Raum für nationale Entscheidungen (Subsidiarität), nicht zu einer Zersplitterung des Binnenmarktes führen.

 

In diesem Zusammenhang sollte eine neue GAP die Entwicklungs- und Innovationskapazitäten des Sektors unterstützen und stärken. Nur durch Innovationen auf der Ebene der Milchproduktion und -verarbeitung ist die EU-Milchindustrie in der Lage, ihre weltweite Wettbewerbsposition zu halten und zu stärken. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Milchsektors auf den Weltmärkten sichert auch die zukünftige Nachhaltigkeit der EU-Milchproduktion.

 

Höhere Volatilität und Marktrisiken werden als eine Folge erhöhter Marktorientierung gesehen und sind in der Mitteilung der EU-Kommission als große Herausforderung definiert. Durch eine Kombination neuer und bestehender politischer Maßnahmen wird die Branche lt. EDA mit starken und kurzfristigen Preisschwankungen fertig werden müssen. Die derzeitige direkte Einkommensstützung für Landwirte und die Interventionsregelungen haben eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der landwirtschaftlichen Betriebe gespielt

 

EDA begrüßt das definierte Ziel der Kommission, die Umweltvorsorge und den Klimaschutz gemäß den EU-Klima- und Energiezielen 2030 zu stärken. Einkommensbeihilfen für Landwirte in Verbindung mit einer Straffung der Umweltbedingungen können dies erleichtern.

 



Quelle: EDA
Autor: Sossna
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