Halbjahresbilanz Arla Foods 2018

Datum 30.08.2018 | Rubrik: News
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Im ersten Halbjahr 2018 konnte die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods ihre Rentabilität verbessern und ein Umsatzwachstum in Höhe von 2,2 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro erzielen. Das erste Halbjahr 2018 war von schwierigen Marktbedingungen mit einem weiterhin schwachen britischen Pfund sowie einer ungünstigen Entwicklung sowohl bei Fett- als auch Proteinpreisen geprägt. Im zweiten Quartal 2018 begann das Preisniveau sich zu verbessern und Verbraucher blieben den Arla Marken über alle Kategorien hinweg treu, trotz höherer Verkaufspreise.

„Es war ein schwieriger Start ins Jahr 2018. Daher haben wir Sofortmaßnahmen ergriffen, um unsere Situation zu verbessern, in der wir mit einem schwachen britischen Pfund und ungünstigen Preisen doppelt zu kämpfen hatten. Die kurzfristige Umsetzung der Maßnahmen hat zu einem positiven Ergebnis geführt, da wir im Laufe des Halbjahres unsere Rentabilität und unseren Milchpreis verbessern konnten. Es gibt jedoch noch mehr zu tun. Entsprechend werden wir unser Transformationsprogramm Calcium weiter konsequent umsetzen. Dies wird unsere Leistung weiter verbessern”, sagte Peder Tuborgh, CEO von Arla Foods.

Transformationsprogramm Calcium zeigt erste Wirkung

Anfang 2018 wurde das dreijährige Transformations- und Effizienzprogramm Calcium vom Arla Vorstand bekanntgegeben, um die Kosten um über 400 Mio. Euro zu senken. Im ersten Halbjahr 2018 zeigte Calcium bereits erste positive Auswirkungen mit Einsparungen in Höhe von 9,5 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2018 erwartet Arla, dass Calcium einen positiven Beitrag von mindestens 50 Mio. Euro beisteuern wird. Dies liegt über der ursprünglichen Voraussage von 30 Mio. Euro.

Von den 400 Mio. Euro, die Calcium voraussichtlich bis 2021 einsparen wird, strebt Arla an, 300 Mio. Euro über den vorausgezahlten Milchpreis an seine Genossenschaftsmitglieder auszuzahlen, während 100 Mio. Euro in Wachstumsbereiche reinvestiert werden sollen.

Markengeschäft in Deutschland legt zu

Zu den ersten sechs Monate des laufenden Jahres sagt Arla-Deutschland-Chef Markus Mühleisen: „Insgesamt sind wir mit der Entwicklung unseres Geschäfts im ersten Halbjahr 2018 zufrieden, wenngleich auch hierzulande der Jahresstart schwierig war. Wir konnten unser Absatzvolumen im Bereich unserer Kernmarken um drei Prozent erhöhen und damit die Wertigkeit unseres Gesamtgeschäfts weiter steigern, besonders Arla Skyr und Arla Bio haben starke Wachstumsraten gezeigt. Bei unseren Marken setzen wir konsequent auf Innovationen und Natürlichkeit.  

Geschäftsbereiche von Wechselkursen betroffen

Die Umsätze des gesamten europäischen Arla Geschäfts (Einzelhandel und Foodservice) stiegen im ersten Halbjahr 2018 um 0,6 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro im Vergleich zu 3,17 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2017. Dies lässt sich hauptsächlich auf höhere Verkaufspreise und einen verbesserten Produktmix zurückführen.  

Die Umsätze im internationalen Geschäftsbereich ging um 5,3 Prozent auf 750 Mo. Euro zurück, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 792 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist ausschließlich auf die schwächeren USD- und USD-bezogenen Währungen zurückzuführen, die sich auf die Umrechnung der internationalen Umsätze im Finanzergebnis auswirkten. Bereinigt um Währungseffekte stieg der Umsatz im internationalen Geschäft von Arla um 1,7 Prozent, getrieben durch Wachstum im Markengeschäft.  

Arla Foods Ingredients (AFI) ist weiterhin das rentabelste Segment bei Arla. Im ersten Halbjahr 2018 trug AFI 6,1 Prozent zum Umsatz von Arla bei. Die Umsätze gingen bei AFI gegenüber 313 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017 währungsbedingt um 0,6 Prozent auf 311 Mio. Euro zurück. Währungsbereinigt war der Umsatz stabil. Die Umsatzqualität verbesserte sich aufgrund der fortgesetzten Fokussierung auf profitable Kategorien, die zu einem höheren Anteil des wertigen Geschäfts beitrugen.

Der Rohstoffhandel legte um 18,4 Prozent auf 869 Mio. Euro zu, was auf gestiegene Milchlieferungen der Mitglieder sowie höhere Absatzmengen und gestiegene Preise zurückzuführen ist. Arlas strategische Entscheidung, die Handelsaktivitäten mit margenstarken Rohstoffen wie Mozzarella und Milchpulver zu erhöhen, stärkt das Geschäft und ermöglicht es Arla, margenschwache Eigenmarkenverträge zu kündigen.

Erwartungen für das Gesamtjahr

Für das Gesamtjahr konzentriert sich Arla weiterhin darauf, das Markenwachstum in einem höheren Preisumfeld aufrechtzuerhalten. Die weitere Umsetzung des Transformationsprogramms Calcium ist die zweite wichtige Priorität des Unternehmens. Die Umsatzprognose von Arla für das Gesamtjahr 2018 liegt bei 10,0 bis 10,5 Mrd. Euro. Arlas Markenwachstum wird voraussichtlich im oberen Zielbereich der bereits zu Jahresanfang kommunizierten Spanne von 1,0 bis 3,5 Prozent liegen. Der Nettogewinnanteil für das Jahr 2018 wird den angestrebten Bereich von 2,8 bis 3,2 Prozent erreichen.



Quelle: Arla
Autor: Hoffrichter
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