Energiepool 4.0

Datum 04.12.2018 | Rubrik: News
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Strom und Gas möglichst günstig zu beziehen, wird immer mehr zu einem entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. FlexOne bietet industriellen Großverbrauchern modernste Beschaffungsstrategien. Die Teilnahme am professionellen Energiehandel minimiert das Preisrisiko, sorgt für beste Konditionen und ist nur mit geringem eigenem Aufwand verbunden.

Um die Konditionen im Einkauf zu verbessern, ist der Zusammenschluss von Unternehmen zu einem Beschaffungspool eine erfolgversprechende Strategie. Das Prinzip ist einfach: Je mehr Unternehmen sich beteiligen, desto günstiger werden die Preise für alle. Große Abnahmemengen führen zu attraktiven Konditionen. FlexOne von Nutreon ist nach eigener Darstellung eine leistungsstarke Initiative für Energiebeschaffung, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern. Sie verschafft ihnen Zugang zum professionellen Energiemarkt, wo sich die günstigsten Konditionen erzielen lassen.

 

In sicheren Händen

Wenn Unternehmen ohne ausreichende Marktkenntnis eigenständig an der Energiebörse agieren und in Tranchen beschaffen, gleicht der Versuch, die richtigen Kaufzeitpunkte zu treffen, einem Glücksspiel. Ebenso gefährlich ist es, Energie zum Festpreis zu beschaffen. Fallen die Preise nach dem Kaufzeitpunkt, profitieren die Unternehmen nicht davon. Der finanzielle Schaden eines falschen Kaufzeitpunktes kann sich pro Werk schnell auf eine jährliche Summe in sechsstelliger Höhe belaufen.

Im Auftrag von FlexOne kümmern sich erfahrene Strom- und Gashändler der Lieferanten um die Energiebeschaffung. Da sie sämtliche internationale Entwicklungen, die zu sinkenden oder steigenden Energiepreisen führen können, stets im Blick haben, sind sie in der Lage, ideale Kaufzeitpunkte für Strom und Gas festzulegen. Mit der Teilnahme an FlexOne minimieren Nahrungsmittel- und Getränkehersteller ihr Preisrisiko.

 

Attraktives Beschaffungsmodell

Nutreon kombiniert die Idee der Einkaufsgemeinschaft mit seiner langjährigen Managementerfahrung. „FlexOne revolutioniert die industrielle Energiebeschaffung und eröffnet industriellen Großverbrauchern modernste Beschaffungsstrategien zu besten Preisen“, sagt Ralf Tesch, Geschäftsführer von Nutreon. „Wir haben mit führenden Energielieferanten jeweils einzigartige Beschaffungsmodelle für Strom und Gas zugunsten der Poolteilnehmer verhandelt.“ Die Vergütung der Lieferanten ist so gestaltet, dass die Kunden gegen eine Überschreitung des durchschnittlichen Marktpreises abgesichert sind. Unterbieten die Energiehändler hingegen den Markt, profitieren die Abnehmer von den niedrigeren Preisen.

 

Informationen in Echtzeit

Ein wesentlicher Faktor für den Zugang zum professionellen Energiehandel ist die Digitalisierung. Methoden aus der Industrie 4.0 ermöglichen den digitalen Datenaustausch zwischen Verbrauchern und Energiemärkten und sorgen dafür, dass die Prozesse schlank bleiben. Das vermeidet unnötige Kosten und wirkt sich positiv auf die Konditionen aus.

Beim Strom setzt FlexOne auf die Übernahme des Messstellenbetriebs. Der offizielle Stromverbrauch wird in Echtzeit erfasst, sodass der Kunde die Verbrauchswerte aller Standorte zeitnah auf einem Webportal einsehen oder automatisiert in eigene Betriebsdatenbanken übernehmen kann. Zudem bekommen die Energiehändler den aktuellen Verbrauch des Pools live auf das Handelsparkett übermittelt. Das Ergebnis: zusätzliche Erträge dank modernster Autotrading-Algorithmen.

 

Der nächste Schritt: dynamisches Lastmanagement

Über den Handel am professionellen Energiemarkt hinaus bietet FlexOne Unternehmen aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie weitere Optionen, um ihre Energiekosten zu optimieren und attraktive Zusatzerlöse zu erzielen. „Unsere Software Responder ermöglicht dynamisch-komplexes Lastmanagement und steuert Lastflexibilitäten in Industrieunternehmen intelligent an“, erklärt Kai Müller, Geschäftsführer von Nutreon. Anhand des permanenten Vergleichs der unterschiedlichen Ertragsmöglichkeiten für dynamisches Lastmanagement – zum Beispiel Optimierung von Netzentgelten, Stunden- und Viertelstundenhandel, Intraday-Handel, Optimierung von Ausgleichsenergierisiken oder Teilnahme an Regelleistungsmärkten – berechnet Responder jederzeit werksspezifisch den optimalen Einsatz der verfügbaren Flexibilitäten. „Die Software kommt bereits heute in den größten Nahrungsmittelfabriken Europas zum Einsatz und realisiert für unsere Kunden jährliche Einsparungen in sechs- und siebenstelliger Höhe“, betont Kai Müller.

Während FlexOne die Beschaffungskosten optimiert und Zugang zu allen Ertragshebeln für dynamisches Lastmanagement eröffnet, erwirtschaftet Responder durch die Optimierung des Verbrauchsverhaltens zusätzliche Erträge. In beiden Fällen haben die teilnehmenden Unternehmen die Gewissheit, dass ihre wirtschaftlichen Interessen jederzeit im Mittelpunkt stehen.



Quelle: FlexOne
Autor: Sossna
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