"Ein Europa, das schützt"

Datum 02.07.2018 | Rubrik: News
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Mit der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft können die Österreicher auf der Arbeit Bulgariens und Estlands zu den vielen und komplexen Fragen geostrategischer Bedeutung, wie Sicherheit Migration oder die "Agenda 2030" der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, um nur einige zu nennen, aufbauen.

Zu einem "Europa, das schützt" (Motto der österr. Präsidentschaft) gehören auch die heiklen Diskussionen über die nächste Mehrjahresfinanzierung im Rahmen der Union und das Management des Brexit-Prozesses (im Jahr 2017 gingen österreichische Milchprodukte für mehr als 4 Mio. € nach Großbritannien).

"Ein Europa, das schützt" muss eine starke Europäische Union sein: in Zeiten, in denen das  Europäische Projekt in Teilen Europas die Unterstützung der Bevölkerung verloren hat, ist die österreichische Präsidentschaft zum Schutz und zur Entwicklung aufgerufen. Denn unterschiedliche nationale Ansätze haben den Binnenmarkt in den letzten Jahren geschwächt (verpflichtende Ursprungskennzeichnung oder diskriminierende Nährwertkennzeichnung).

Österreichische Milcherzeugnisse im Gesamtwert von mehr als 800 Mio. € werden jährlich innerhalb der EU verkauft  - das sind mehr als 20% des Umsatzes der österreichischen Branche. Die Exporte in Drittländer nehmen stetig zu und erreichten 2017 einen Wert von 22 Millionen Euro

 

Insbesondere im Zusammenhang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung werden die Vorteile der Erhaltung der Milchwirtschaft in ländlichen Gebieten und die Bedeutung der Ernährungsempfehlungen in ihrem aktiven Beitrag zu mehreren Zielen deutlicher. Bestimmte positive, aber noch mehr indirekte Effekte kommen auch anderen Zielen zugute, die nur einen Schritt weiter von der Agrar- und Ernährungswirtschaft entfernt sind.

 

„Wir sind als europäische Milchindustrie in vollem Umfang an der kontinuierlichen Unterstützung und Verbesserung dieser Ziele beteiligt. Wir sind stolz auf unseren Beitrag und haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um weiter zu tendieren“, erklärt er Generalsekretär der EDA, Alexander Anton.

 

Molkereiprodukte werden in vielen verschiedenen Regionen der Europäischen Union mit einer Vielzahl von Tieren - Kühen, Schafen, Ziegen oder Büffeln - hergestellt und formen eine große Vielfalt an verschiedenen Produkten. Milch und Milchprodukte bringen für alle Altersgruppen der Bevölkerung die relevanteste Ernährung und regelmäßige Einnahmen für 300.000 Beschäftigte in den Molkereien und den angeschlossenen 700.000 Farmen, die Rohmilch produzieren. Milchprodukte werden meistens "einfach" und natürlich gehalten, da ihre Verarbeitungsmethoden seit Generationen weitergegeben werden und seitdem wenig verändert wurden. Die Molkereiindustrie kann jedoch auch aufwändigere Spezialitäten herstellen, wie z. B. eine breite Palette von Desserts und andere spezielle Produkte für genau definierte Bedürfnisse, wie für Teenager, ältere Menschen und hochaktive Menschen.

 

Die europäische Milchindustrie hat eine lange Geschichte in der Bereitstellung essenzieller Nahrung, der Pflege von Tieren und der Landschaft und strebt danach, ihren "genetischen Fingerabdruck" der Zirkularität mit den drei Säulen weiter hervorzuheben - zusammengefasst in unserer "Molkerei-Nachhaltigkeitssynopse".

 

Molkerei ist ein wichtiger Akteur für Klima und Umwelt. Die EDA ist stolz darauf, die Bedeutung von Milchprodukten im breiten Kontext von Umweltmaßnahmen (einschließlich des Klimas) hervorzuheben und gleichzeitig das Gesamtbild mit Wasser und Landnutzung, Biodiversität und Tierschutz zu beleuchten.

 

Die ernährungsphysiologischen Vorteile von Milchprodukten lassen sich anhand vieler Beispiele, insbesondere der Unterstützung von EU-Schulnahrungsmitteln und der zentralen Position in allen bestehenden Ernährungsempfehlungen, leicht hervorheben. Alle Altersgruppen sollten zwischen 2 und 4 Mal am Tag Milchprodukte essen, und jeder kann wählen, welche Produkte am besten zu ihnen passen. Molkereiprodukte bieten den großen Vorteil, dass sie ungenießbares Pflanzenmaterial wie Gras in sehr nahrhafte Produkte für den Menschen verwandeln und somit die europäische und die Weltbevölkerung ernähren.

 

Seine soziale Rolle als Hauptakteur in ländlichen Gebieten, wie bei geografischen Herausforderungen wie Bergen oder äußersten Gebieten (z. B. in arktischen oder ariden Gebieten), ist viel anerkannt, aber noch nicht genug hervorgehoben. Ohne Milchwirtschaft würden viele ländliche Gebiete nicht von einer Quelle wirtschaftlicher Akteure profitieren - Milchvieh und die milchverarbeitende Industrie garantieren Arbeitsplätze, soziale und im Wesentlichen die gesamte Infrastruktur in den meisten Ländern der Europäischen Union.

 

"Niemals hat der Milchsektor eine wichtigere Rolle in der Gesellschaft, in der Ernährung und in der Umwelt gespielt und war nie bereit, ihn so eifrig zu unterstützen", so Anton.

 

 



Quelle: EDA
Autor: Sossna
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