Das Feta-Problem

Datum 06.10.2017 | Rubrik: News
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Malmström_EDA_2017


Dr. Christos Apostopoulos, Hellenic Association of the Milk & Dairy Products Industry, beschwerte sich auf dem EDA Forum darüber, dass die EU-Kommission nicht genug zum Schutz der Milchwirtschaft tut; mit im Bild vor Apostopoulos ein Teil der deutschen Delegation: Eckhard Heuser (sitzend, rechts) und daneben Dr. Jörg Rieke vom Milchindustrie-Verband MIV (Foto: molkerei-industrie)

 

Auf der Jahrestagung des europäischen Milchindustrie-Verbandes EDA führte Dr. Christos Apostopoulos vom griechischen Molkereiverband EU-Handeslkommissarin Cecilia Mamlström auf dünnes Eis. Apostopoulos beschwerte sich in der Diskussion darüber, dass der Begriff „Feta“ es in keines der bisherigen Freihandelsabkommen der EU mit anderen Ländern geschafft hat und nur in der EU selbst geschützt wird. Malmström entgegnete, dass die einzelnen Mitgliedsstaaten jeweils von der Kommission aufgefordert werden, Listen mit aus ihrer Sicht schutzwürdigen Bezeichnungen zu erstellen und diese an Brüssel zu geben. Apostopoulos solle daher bei seiner Regierung Beschwerde führen. Tatsächlich, so Apostopoulos im Gespräch mit der Redaktion, hat Griechenland in allen relevanten Mitteilungen an die EU-Kommission ausdrücklich Schutz für Feta gefordert. Die Kommission habe dies jedoch in den Handelsgesprächen nicht aufgegriffen.


Zuletzt hat Feta es auch nicht in das CETA Abkommen mit Kanada geschafft.Hier die offizielle griechische Argumentation dazu (Download per Klick auf das Bild):

Daraus folgt eindeutig, dass die EU Kommission die Interessen der Mitgliedsstaaten gegenüber Drittländern wenn überhaupt, dann nur nur sehr selektiv vertritt.



Quelle: Dairygold
Autor: Sossna
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