Save Food & Easy Handling

Datum 07.09.2017 | Rubrik: Verpacken & Kennzeichnen | Ort: Berlin
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Pack Schulz

Zwölf Studierende entwickelten in einem PackVision-Projekt der Wipak Group und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (htw) neue Ideen rund um die Folienverpackung von Lebensmitteln. Im Rahmen der vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) organisierten Kooperation entstanden innovative Lösungen für die Bereiche Save Food, Easy Handling und Interkulturalität. Die Ergebnisse reichen von der Origami-To-go-Verpackung für Asia-Food über App-basierte Mehrwertangebote bis zu multisensorischen Frische-Indikatoren.

 

Adolf Ahrens, Innovation Manager der Wipak Group, arbeitete schon öfter mit Studierenden zusammen und hat damit gute Erfahrungen gemacht. „Im Fokus unseres jüngsten Kooperationsprojekts standen Folienverpackungen für frische, verzehrfertige Lebensmittel. Dabei haben wir die Grenzen absichtlich weit gesteckt, um neuen, kreativen Ideen ausreichend Raum zu geben.“ Nicht zufällig sind daher unter den innovativen Lösungen auch einige, die den engen Bereich der Produktverpackung überschreiten. Die Basis für die Arbeit der Studierenden legte die Wipak Group als globaler Anbieter hochwertiger, nachhaltiger und effizienter Verpackungslösungen für Nahrungs- und Lebensmittel. In einem Crashkurs schulte das Team um Adolf Ahrens die Studierenden mit exklusivem Praxiswissen zu den Grundlagen der Verpackung, zu Materialfragen, technischen Möglichkeiten und Anforderungen im Verkauf und im Marketing.

 

Hier ein Beispiel: „Taste(e)Food“ von Anne Schulz bietet eine Alternative zum MHD und will dafür sorgen, dass Lebensmittel erst dann entsorgt werden, wenn sie tatsächlich nicht mehr genießbar sind. Die innovative Lösung basiert auf einer Siegelfolie, deren Oberflächenstruktur sich sicht- und spürbar verändert sobald schädliche bio-chemische Prozesse in der Schutz-Atmosphäre des Lebensmittels stattfinden. Die je nach Produktgruppe unterschiedlich ausgestaltete Reliefbildung kommuniziert diese eindeutig und effektiv.

 

Um sich in das Feld der Verpackung einzuarbeiten, untersuchten die Studierenden den Markt und aktuelle Lebensmittelverpackungen in Bezug auf Aspekte wie Formeigenschaften, Materialbeschaffenheit, Haptik, Usability und Handling. Seinen Abschluss fand das Projekt auf der Interpack 2017 in Düsseldorf, wo Wipak die Ergebnisse im Beisein der jungen Kreativen vorstellte. Die Projektergebnisse stellt das dvi auch unter www.packvision.org/packvision-16.html vor.

 

Foto: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.



Quelle: Deutsches Verpackungsinstitut e.V.
Autor: mth/fleischnet.de
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