Symposium „koscher & halal“

Datum 12.12.2017 | Rubrik: Weiterbildung | Ort: Frankfurt am Main
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Ein Symposium der DLG-Akademie zu diesen Schlagworten beleuchtet am 1. Februar 2018 im Hochschulzentrum Fulda jüdische und islamische Speisegesetze sowie deren religiöse und rechtliche Grundlagen. Weltweit wächst kein Segment des Lebensmittelmarktes so schnell wie diese Ethno-Food-Variante. Doch was verbirgt sich hinter den Begriffen koscher und halal? Ist eine betäubungslose Schlachtung zwingend vorgeschrieben? Zwei erfahrene Referenten informieren und diskutieren über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven.

 

In vielen Religionen besitzen Lebensmittel eine tiefgehende Bedeutung und sind daher vielfältigen Vorschriften unterworfen. Grundsätzlich gilt, dass alles erlaubt ist, was nicht verboten ist. Um sicherzustellen, dass ein gekauftes Lebensmittel koscher bzw. halal ist und so den jüdischen bzw. islamischen Speisegesetzen entspricht, haben sich in den letzten Jahrzehnten entsprechende Zertifizierungen etabliert.

 

Was sind die technologischen Erfordernisse und Vorgaben einer Zertifizierung nach halal oder koscher? Ist damit zwingend eine betäubungslose, rituelle Schlachtung verbunden oder setzen sich reversible Betäubungsverfahren immer mehr durch? Um Ärger zu vermeiden, verzichten viele Hersteller, die ihre Produktionsstätten für den Export halal-zertifizieren lassen, derzeit auf das Zertifikat im Inland, da das Thema hierzulande kontrovers diskutiert wird. Was ist heute Stand der Dinge und welche Veränderungen zeichnen sich ab? Auf diese und andere wichtigen Fragen erhalten die Teilnehmer des DLG-Symposiums umfassende Antworten.

Weitere Infos: https://www.dlg-akademie.de/nc/veranstaltungen/lebensmittelwirtschaft/symposium-koscher-und-halal

 

Foto: Colourbox.de



Quelle: DLG-Akademie
Autor: mth/fleischnet.de
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