Experten für validierte Prozesse

Datum 13.06.2017 | Rubrik: Weiterbildung | Ort: Neumünster
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Prozessvalidierung

Der Zertifikatslehrgang „Experte für Lebensmittelprozesse“ am KIN-Lebensmittelinstitut qualifiziert für eine Schlüsselrolle in der Qualitätssicherung. Er startet am 13. Oktober 2017 und setzt Kenntnisse in thermischen Haltbarmachungsprozessen voraus.

Lebensmittelstandards machen ihre Expertise erforderlich, doch viele Betriebe fördern sie nicht: Prozessexperten, die einen kompletten Herstellungsprozess vom Rohwareneinkauf bis zum Ablauf des MHD im Konsumentenalltag entwickeln, beurteilen und validieren können. Dieser Lehrgang bereitet Lebensmitteltechniker, Produktionsleiter und Führungskräfte darauf vor, Prozesse so sicher zu gestalten, wie es das HACCP-Konzept erfordert. Er umfasst zwölf Präsenztage jeweils freitags und samstags, dauert sechs Monate und schließt mit einer Projektarbeit und einer schriftlichen Prüfung ab.

 

Im Theorieteil lernen die Teilnehmer etwa Managementsysteme sowie Kennzahlen kennen und werten die für die Prozesssicherheit relevanten Prozess- und Qualitätsdaten aus. Im praktischen Teil wird eine komplette Validierung im Technikum durchgespielt: Sensoren zur Überprüfung der Kerntemperatur müssen eingebaut werden und im Labor gilt es zu prüfen, ob bei der ebenfalls auf dem Plan stehenden Pasteurisation alle Keime abgetötet wurden. Parallel zum Lehrgang bearbeiten die Kursteilnehmer ein eigenes, betriebsinternes Validierungsprojekt, zu dem sie Schritt für Schritt angeleitet werden. Es umfasst auch die Validierung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen. Die angehenden Prozessexperten werden die ersten sein, die das Tracking & Tracing an einer digitalisierten Produktionslinie im KIN-Technikum trainieren. Dort kann künftig heute durchexerziert werden, was morgen Produktionsalltag sein wird.

 

Die notwendigen Grundlagen zu dem neuen Lehrgang können in einem zweitägigen Vorbereitungslehrgang, der im September 2017 stattfindet, erworben werden. www.kin.de

 

Foto: KIN-Lebensmittelinstitut



Quelle: KIN-Lebensmittelinstitut
Autor: mth/fleischnet.de
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