Südtiroler Speck: Positive Bilanz 2017

Datum 22.03.2018 | Rubrik: Unternehmen & Strategien | Ort: Bozen
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Südtiroler Speck Konsortium

Das Südtiroler Speck Konsortium zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2017. Andreas Moser wurde wieder zum Präsidenten des Konsortium gewählt.
Die Nachfrage nach dem Traditionsprodukt, das seit 21 Jahren das Gütesiegel „g.g.A.“ (geschützte geografische Angabe) der Europäischen Union trägt, stieg im vergangenen Jahr erneut an. 2017 erhielten 2.708.181 Hammen das Qualitätssiegel „Südtiroler Speck g.g.A.“. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,7 % im Vergleich zum Jahr 2016. Es wurden 41,1 Mio. Verpackungen vorgeschnittener Speck hergestellt, 9,7 % mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Der wichtigste Absatzmark bleibt Italien mit 67,9 %. Ein Großteil wird davon in Südtirol selbst und in den nördlichen Regionen des Landes abgesetzt. Auch über die Grenze Italiens hinaus ist die Spezialität ein nachgefragtes Produkt und mit einer Exportquote von 32,1 % eine der meistexportierten Wurstwaren Italiens. Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland mit 26,9 %. Weitere Absatzmärke sind die USA (2 %), Frankreich (1,4 %), Österreich (1 %) sowie die Schweiz (0,5%). In anderen Märkten wie Belgien, Slowenien, Schweden, Niederlande, Kanada, Japan und 20 weitere Länder werden 0,7 % der Menge exportiert.

Als Ziele nennt Andreas Moser die Qualität zu verbessern und die Marke vor Missbrauch zu schützen. Auch soll der Export in neue Märkte 2018 vorangetrieben werden. Investitionen sollen für die Absatzwege in den USA, Kanada und Frankreich getätigt werden. In den Kernmärkten Italien und Deutschland sind Marketingprojekt geplant, um die Konsumfrequenz zu steigern.

www.speck.it



Quelle: Südtiroler Speck Konsortium
Autor: eva/Fleischer-Handwerk
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