Känguru-Fleisch? Warum nicht?

Datum 31.01.2017 | Rubrik: Märkte & Trends | Ort: Frankfurt am Main
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Känguru Colourbox

Kugelfisch, Krokodil, Haifischflossensuppe - was in anderen Ländern als Delikatesse gilt, ist auf deutschen Speisekarten eher selten zu finden. Dies schreckt die Mehrheit der Deutschen jedoch nicht davon ab, jede Möglichkeit zu nutzen, um ihren kulinarischen Horizont zu erweitern. Das Essen in einem anderen Land zu probieren, gehört sogar für fast jeden Deutschen zum umfassenden kulturellen Erlebnis. Zu diesem Ergebnis kommt OpenTable, Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, in einer Umfrage mit über 1.000 Befragten.

 

Auch die Art und Weise, wie in verschiedenen Ländern gegessen wird, schüchtert rund 70 % der Deutschen nicht ein. Überraschenderweise fühlen sich dennoch rund 8 % der Befragten von der in Deutschland relativ weit verbreiteten mediterranen Küche gelegentlich überfordert.

 

Haustiere? Taranteln? Nein danke!

Ihre Grenzen findet die deutsche Experimentierfreudigkeit eindeutig beim Verspeisen von Tieren, die hierzulande als Haustiere gehalten werden, etwa Hunde oder Katzen. Weitgehend geschmäht werden so ausgefallene Gerichte wie lebender Oktopus, der als „Sannakji“ in Korea als köstliche Leckerei gilt, oder auch frittierte Taranteln, mit etwas Zucker, Salz und Knoblauch eine Delikatesse in Kambodscha. Nur mutige 3 % der Deutschen würden selbst diese Gerichte probieren.

 

Am ehesten würden sich die meisten Befragten noch an australische Spezialitäten wie Känguru (33 %) oder Krokodil (20 %) herantrauen. Platz 3 und 4 belegen die französischen Froschschenkel mit 13 % und die Haifischflossensuppe mit 9 %. www.opentable.de

 

 

Foto: Colourbox.de



Quelle: OpenTable
Autor: chb/FleischNet.de
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