Fleisch-Alternativen boomen

Datum 30.07.2015 | Rubrik: Handel | Ort: Berlin
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Veggie klein

Pro Jahr steigt der Umsatz beim Verkauf vegetarisch-veganener Fleisch-Alternativen im LEH um ca. 30 %. In den letzten fünf Jahren erhöhte sich der Gesamtumsatz um über 210 %. Mit 98 Mio. Euro wurde die bisherige Spitzenmarke von 2013 um rund 33 % übertroffen. Insbesondere Handelsketten wie REWE, EDEKA und die Markant Handels- und Industriewaren-Vermittlungs AG, die u.a. Märkte wie Kaufland, Kaiser's Tengelmann und tegut beliefert sowie Discounter wie ALDI, sind für einen großen Anteil des Verkaufes verantwortlich. Das aktuelle Umsatzplus beträgt 33 %. Zum Sortiment der vegetarischen Teilfertigprodukte zählen neben Tofu-Würstchen und Seitan-Schnitzeln auch Tempeh-Spieße und weitere Fleisch-Alternativen.



 

Bemerkenswert ist, dass sich die aktuellen Statistiken einzig auf die vegetarischen Teilfertiggerichte beziehen, die im klassischen Lebensmitteleinzelhandel umgesetzt werden. Der Verkauf im Naturkost-Einzelhandel ist nicht berücksichtigt. "Würde man die Umsätze unter Einrechnung des Naturkost-Einzelhandels erneut erheben, würde sich das Umsatzplus nochmals deutlich erhöhen", erläutert Sebastian Zösch, Geschäftsführer des VEBU (Vegetarierbund Deutschland). Neben ethischen Gründen sei das Umsatzplus der Fleischalternativen auch auf ein wachsendes Gesundheits- und Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zurückzuführen.

 

Grafik: VEBU – Vegetarierbund Deutschland



Quelle: VEBU – Vegetarierbund Deutschland
Autor: mth/ fleischnet.de
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