Schlachthof hat Zukunft

Datum 05.04.2018 | Rubrik: Fleisch & Co. | Ort: Heilbad Heiligenstadt
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Zentralschlachthof Eichsfelder

Die Zukunft der insolventen Eichsfelder Zentralschlachthof GmbH mit Sitz in Heilbad Heiligenstadt ist durch einen neuen Investor gesichert. Insolvenzverwalter Kai Dellit, Partner der bundesweit tätigen Kanzlei hww hermann wienberg wilhelm, hat sich mit einem Investor über eine Übernahme geeinigt. Mit Wirkung zum 01. April 2018 hat Insolvenzverwalter Kai Dellit den Geschäftsbetrieb der Eichsfelder Zentralschlachthof im Rahmen einer übertragenden Sanierung an die Leinekrone GmbH verkauft.

„Mit der Leinekrone GmbH, einer Tochter der FEK-Fleischereinkauf Hannover/Göttingen konnte ein Investor gefunden werden, der strategische Interessen verfolgt und auch künftig Schlachtungen für die regionalen Metzger durchführt. Damit hat die Warmfleischkultur im Eichsfeld und den angrenzenden Regionen eine Zukunft“, erklärt Kai Dellit. Besonders freut es ihn, dass alle 30 Arbeitsplätze und der Produktionsstandort im thüringischen Eichsfeld erhalten bleiben. Das ist vor dem Hintergrund des deutschlandweiten Sterbens kleinerer Schlachthöfe keine Selbstverständlichkeit.
Der Eichsfelder Zentralschlachthof schlachtet, zerlegt und vermarket jährlich rund 90.000 Schweine. Als einer der modernsten Schlachthöfe in Thüringen ist er auf die Warmfleischauslieferung spezialisiert. Hierbei werden die Tiere nachts von qualifizierten Mitarbeitern geschlachtet. Die Lieferung des Fleisches erfolgt dann sofort an umliegende Weiterverarbeiter oder Metzgereien, u. a. für die Herstellung der Eichsfelder Wurstspezialitäten. Das geschlachtete Fleisch wird unmittelbar weiterverarbeitet. Dabei hält der Schlachthof nach eigenen Angaben die höchsten Standards des Tierschutzes ein und verfügt zudem über eine Zulassung für Bio-Produkte. www.hww.eu



Quelle: HWW | Foto: Colourbox.de
Autor: eva/Fleischer-Handwerk
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