Wiesenhof: Partnerschaft zu Laborfleisch

Datum 09.01.2018 | Rubrik: Forschung | Ort: Visbek
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Hähnchenschenkel und Co.: Bekommen wir künftig Laborfleisch auf unsere Teller? Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman, könnte aber bald Wirklichkeit werden. Wiesenhof startet mit dem Beginn dieses Jahres eine strategische Partnerschaft mit dem Start-up SuperMeat und steigt damit in die Herstellung von künstlich erzeugtem Geflügelfleisch – Laborfleisch – ein. Das junge Food- und Biotechnologie-Unternehmen forscht an der Herstellung von „clean meat“ bzw. in-Vitro-Fleisch. Dabei soll das Fleisch für den menschlichen Verzehr synthetisch hergestellt werden.

Partnerschaft zu Laborfleisch

Aus Sicht von Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender PHW-Gruppe, zu der Wiesenhof gehört, ist die Beteiligung an SuperMeat weit mehr als ein finanzielles Investment: „Wir sehen dies als Beginn einer strategischen Partnerschaft und freuen uns darauf, SuperMeat in allen Fragen der Forschung und Entwicklung, aber auch im Bereich der strategischen Positionierung auf dem europäischen Markt zu beraten. Mit unserem Know-how wollen wir einen Beitrag zur Entwicklung von Fleisch aus Zellkulturen leisten.“

Das Unternehmen sei schon immer auch unkonventionelle Wege gegangen und habe damit sowohl bei der Entwicklung alternativer Tierhaltungsformen als auch beim eigenen veganen Sortiment frühzeitig Trends erkannt und aktiv gesetzt. Es bleibt nun abzuwarten, wie schnell die Entwicklung von diesem Laborfleisch voranschreitet.



Quelle: Inhalt: PHW-Gruppe, Foto: Colourbox.de
Autor: mak/Redaktion Gastroinfoportal
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