Lebensmitteltage in Fulda

Datum 23.04.2014 | Rubrik: Ernährungswissen | Ort: Frankfurt
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DLG

Die neunten DLG-Lebensmitteltage finden in diesem Jahr an der Hochschule Fulda statt. Das umfangreiche wissenschaftliche Foren-Programm dreht sich um aktuelle Themen aus den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Food Chain und Sensorik: Internationale Experten diskutieren über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven in den Bereichen „Lebensmittelindustrie 4.0“, „Rohstoff-Management“ und „Sensory Claims“. In der Plenarveranstaltung am 25. September stehen Analysen, Chancen und Risiken des zukünftigen Freihandelsabkommens zwischen den USA und der EU im Mittelpunkt. Im Rahmen der DLG-Lebensmitteltage werden auch der „DLG Sensorik-Award“ sowie erstmals der „DLG Innovations-Award Junge Ideen“ für herausragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlern vergeben. Das Tagungsprogramm mit den Anmeldeunterlagen ist im Internet abrufbar unter www.DLG.org/Lebensmitteltage.

 

Forum 1: Sensory Claims (24. September, 10.00 bis 13.00 Uhr)

Die Fokussierung auf bestimmte Qualitätsaspekte eines Lebensmittels wird angesichts steigender Verbrauchererwartungen immer erfolgsentscheidender. Eine kritische Öffentlichkeit und gesetzliche Reglementierungen wie die Health-Claims-Verordnung oder die Ende des Jahres in Kraft tretende Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) grenzen den Kommunikationsspielraum von Unternehmen jedoch ein. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten werden gesucht. Sind „Sensory Claims“, also Aussagen über sensorische Wahrnehmungen des betreffenden Produktes, eine mögliche Alternative? Sensoriker, Produktentwickler, Marketing- und PR-Experten aus dem europäischen Ausland berichten von ihren vielfältigen Erfahrungen im Umgang mit „Sensory Claims“.


Forum 2: Lebensmittelindustrie 4.0 (24. September, 10.00 bis 13.00 Uhr)

Fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung sowie das Zusammenwachsen von virtueller und realer Welt sind aktuelle Schlagworte in allen produzierenden Industrien. Unternehmen setzen immer mehr auf innovative und integrierte Technologien, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Im Mittelpunkt stehen dabei das Erfassen, die Analyse sowie die Auswertung von Daten aus der Produktion und ihre intelligente Verknüpfung. Für Unternehmen entstehen damit Chancen nicht nur kosteneffizienter zu produzieren, sondern auch immer komplexere Herstellungsprozesse flexibel und individualisiert zu steuern. Um die kommenden Innovationen und deren industriellen Einsatz unter einem prägnanten Schlagwort zusammenfassen, wurde der Begriff Industrie 4.0 kreiert. Er verspricht viel Neues für die Zukunft der Lebensmittelproduktion. Im Rahmen des Forums wird erstmalig der „DLG Innovation Award Junge Ideen“ verliehen.


Forum 3: Sensorikwissenschaft & Nachwuchs (24. September, 14.00 bis 17.00 Uhr)

Am ersten Tag der DLG-Lebensmitteltage, dem 24. September, wird die Hochschule Fulda zum Treffpunkt des wissenschaftlichen Nachwuchses. Im Rahmen der Fachveranstaltung „Sensorikwissenschaft & Nachwuchs“ präsentieren Jung-Sensoriker ihre aktuellen Forschungsprojekte. Eine Experten-Jury, die sich aus Mitgliedern des DLG-Sensorik-Ausschusses zusammensetzt, ermittelt aus den präsentierten Arbeiten den Preisträger des diesjährigen „DLG Sensorik Awards“.


Forum 4: Rohstoff im Fokus – Sicherheit, Verfügbarkeit, Effizienz, Entwicklung (24. September, 14.00 bis 17.00 Uhr)

Rohstoffmanagement ist eines der Top-Themen auf der Agenda der Lebensmittelunternehmen. Rohstoffknappheit, globale Warenströme oder die Sicherung der Qualitätsstandards sind nur einige Schlagworte, die zeigen wie komplex die Beschaffung von Rohwaren oder Ingredienzien heutzutage ist. Auf den DLG-Lebensmitteltagen diskutieren Experten aus Wissenschaft und Praxis die aktuellen Herausforderungen.


Plenarveranstaltung: Freihandelsabkommen USA – EU (25. September, 9.00 bis 13.00 Uhr)

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU steht im Fokus der diesjährigen Plenarveranstaltung. Internationale Experten schildern ihre Erwartungen hinsichtlich des Abkommens und beleuchten anhand verschiedener Themengebiete mögliche Konsequenzen. Das Spektrum reicht dabei von den allgemeinen Chancen und Risiken für die heimische Ernährungswirtschaft über lebensmittelrechtliche Implikationen bis hin zu den Erwartungen der Rind- und Schweinefleisch verarbeitenden Industrie in den USA. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung sind der Anbau, die Verwendung sowie die unterschiedlichen Konsumenteneinstellungen zu transgenen Pflanzen in den USA und der EU.


Das vollständige Programm der DLG-Lebensmitteltage 2014 können Interessenten bei der DLG, Eschborner Landstraße 122, 60489 Frankfurt am Main, Tel. 069/24788-311, Fax 069/24788-8311, E-Mail: FachzentrumEW@DLG.org anfordern. Das Programm mit den Anmeldeformularen ist auch im Internet abrufbar unter www.DLG.org/Lebensmitteltage.

 

 

 



Quelle: DLG
Autor: ast / Redaktion fleischnet
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