ASP: Das Risiko ist hoch!

Datum 26.01.2018 | Rubrik: Fleisch & Co. | Ort: Mainz
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Wildschwein ASP cb

Aufgrund der aktuellen Situation in Sachen Afrikanische Schweinepest (ASP) hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium wichtige Informationen auf einer Internetseite (http://www.mueef.rlp.de) zusammengefasst. Die Hinweise richten sich in erster Linie an die Bürger, aber auch an Jäger, Förster, Landwirte sowie Schweinehalter und Veterinäre. Die Webseite wird laufend aktualisiert.

 

In Gestalt von FAQ werden Fragen zur ASP generell, zu den wichtigsten Übertragungswegen, zur Prävention und zur Früherkennung, zu bereits umgesetzten Maßnahmen in Rheinland-Pfalz sowie zum Umgang mit der Tierseuche – falls sie Rheinland-Pfalz erreichen sollte – beantwortet. Es wird auch darauf eingegangen, wie man mit eigenem Verhalten die Ausbreitung von ASP verhindern kann.

 

Bisher noch kein Fall in Deutschland, aber…

Bisher ist kein Fall der Schweinepest in Deutschland aufgetreten. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) indes bewertet das Risiko ihrer Einschleppung nach Deutschland insgesamt als hoch, den Eintrag der ASP etwa durch direkten Kontakt zwischen Wildschweinen dagegen als mäßig.

 

In diesem Zusammenhang wird um besondere Wachsamkeit gebeten, vor allem bei Reisen aus oder in betroffene Gebiete in Osteuropa. Das höchste Risiko der Ausbreitung geht von mit ASP-Virus kontaminierten Lebensmitteln aus, die auf Parkplätzen entlang von Straßen und Picknickplätzen im Wald entsorgt werden und zu denen Wildschweine Zugang haben können. Für Menschen stellt das ASP-Virus keine Gefahr dar. Wildbret vom Wildschwein kann unter Beachtung der empfohlenen Hygieneregeln weiterhin unbedenklich verzehrt werden.

 

Angesichts der Bedrohung lädt das Umweltministerium Rheinland-Pfalz Anfang Februar alle relevanten Akteure zu einem Gipfel „Aktuelle Situation zur Afrikanischen Schweinepest“ ein. Dabei sollen Fragen und Aspekte fachübergreifend angesprochen und Lösungen diskutiert werden. http://s.rlp.de/FAQAfrikanischeSchweinepest

 

 

Foto: Colourbox.de



Quelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, Mainz
Autor: chb/FleischNet.de
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