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geniessen_und_reisen_02_2016

des Jahres sehr kalt mit geringem aber konzentriertem Niederschlag, und großem täglichen Temperaturunterschied. Dieses Gebiet wird von viel Sonnenschein im Jahr verwöhnt. Buddhismus und Taoismus sind die zwei wichtigsten Religionen in der Provinz. Der Qingcheng-Berg, einer der Ursprungsorte des Taoismus, und der Dujiang-Damm gehören zum Unesco Weltkulturerbe. Der Emei-Berg ist einer der vier wichti-gen Buddhisten-Berge. Im Jahre 1996 wurde der Leshan Großer Buddha im Emei-Berg zur Unesco-Weltliste als kultu-relles und natürliches Erbe hinzugefügt. Durch die Beliebtheit des Buddhismus und des Tao-ismus entstanden mehr als 1.000 Tempel, Grotten, Steinmetzarbeiten und Be-malungen, die heute als Kulturgegenstände wohl behütet sind, z. B. der Leshan Buddha und die Tausend Buddhas auf der Klippe. Unter allen Provin-zen Chinas besitzt Sichuan die größte Anzahl an Anti-quitäten aus dem Zeitraum der Drei Reiche. Unter his-torischen und zeitgenössischen Historikern gilt das Königreich von Shu als das am besten verwaltete der drei Königreiche Wei, Shu und Wu. Berühmte ge-schichtliche Stätten umfassen den Wuhou-Schrein in Chengdu, den Zhang-Fei-Tem-pel in Langzhong, Jiangwei Stadt in Wenchuan, und die Shu Königsstra-ßen am Jianmen-Pass. Das bekannteste Gericht aus Sichuan ist der Eintopf mit den besten Deli-katessen der Provinz. Es gibt eine große Auswahl von Eintöpfen, die meisten bestehen aus Rind ( Maodu), Rind und Schwein (Huanghou), Ente, Fisch (Huangmenyu), Fisch-köpfe, Konjak (ein kartoffelähnliches Gemüse), Ente und Barrakuda. Ma-latang (auch Chuanchuanxiang) ist eine Variante des Eintopfs, der im ganzen Land sehr beliebt ist. Die Sichuan-Küche enthält eine große Auswahl von Kochstilen und ist sehr bekannt für ihre sehr gewürzten und scharfen Gerichte, z. B. süß- saure, hausgemachte Gerichte wie Kung Pao Huhn, gekochter Fisch und fein geschnittenes Fleisch. Zu den empfehlenswertesten Gerichten der Sichuan- Küche gehört Mapo Tofu, Schweinelunge in Chilisoße, Shuangliu Hasenköpfe, und als Snacks Guokui, Dandan Nudeln, Zhong Knödel und Benben Huhn. Sichuan beheimatet Chinas Nationaltier, den Panda. Etwa 85 % der Weltbevölkerung des Tiers bewohnt die bergigen Regionen im nordwest-lichen Teil der Provinz. Pandas wurden zuerst in Fengtongzhai im Baoxing-Distrikt beobachtet, heutzutage ist diese bedrohte Tierart weltweit geschätzt. China besitzt 18 Nationaltierschutz-gebiete für den Panda. Davon befinden sich 16 in Sichuan. Die Forschungsstätte des WWFs in Chengdu zur Fortpflanzung des großen Pandas steht 136 km von Chengdu entfernt im Wolong -Nationalnaturschutzgebiet, einem der drei größ-ten Nationalparks Chinas. Auch das neu errichtete Zentrum von Dujiangyan ist ein idealer Platz, um von den Tierschützern Interessantes und Wissens-wertes rund um den Artenschutz zu erfahren und Tiere hautnah zu erleben. In den umliegenden Bergen leben schätzungsweise 2.200 Pandas. Als sehr scheue Tiere sind sie aber in freier Natur von Touristen kaum erfahrbar. Zehn Autominuten vom Panda-Tal, in dem über 30 Pandabären mit ihren Jungen leben, hat nun das Six Senses Qing Cheng Mountain Resort er-öffnet. Yin und Yang Der Qingcheng-Berg gilt als Wiege des Tai Chi und die Tianshi-Höhle im Herzen des Gebirges als der Geburtsort des Taoismus. Wer das Prinzip des Yin und Yang näher kennenlernen möchte, sollte die Tempel dieses Berges erkunden. Wer lieber auf buddhistischen Pfaden wandern möchte, er-klimmt den Berg Emei Shan und besucht den Jin-ding Golden Summit. Auch die historische Stadt Jiezi mit über 1.000-jähriger Geschichte und über 30 Tempeln ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sehens-wert sind auch der größte aus Stein gemeißelte Buddha in Leshan oder der 300-jährige Puzhao- Tempel. Golfer kommen ebenfalls auf ihre Kosten – zehn Minuten von Resort entfernt findet sich der 18-Loch Dujiangyan Qingchen Golf Club. Auch kulinarische Highlights wie der Tee aus den Sichuaner Plantagen oder der Szechuanpfeffer und die dazugehörigen Speisen machen die Ge-gend attraktiv. Für diese und weitere Erlebnisse und um entsprechende Besuche und Touren rund um das Resort zu organisieren, stehen den Gästen Fotos: Six Senses


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