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geniessen_und_reisen_02_2016

In Wien wartet Genuss an jeder Ecke auf. Spartanisch enthaltsam geht nicht. Dafür lockt eine Vielfalt an Gastronomie – vom urbanen Imbiss bis hin zur edlen Haubenküche. bis herzhaft, vom Würstelstand bis zum Hauben-restaurant, der Gemütlichkeit von Heurigen und Schani-Gärten bis hin zu urbanen Trends. Typisch wienerisch Als Vorspeise geht es los im legendären Trzesniewski, das 1902 als Imbissstube am Tie-fen Graben gegründet wurde und bald in die Dorotheergasse übersiedelte. Um 1939 übernahm Tochter Maria das Buffet und entwickelte es zum Was gibt es eigentlich nicht in Wien? Die Hauptstadt Österreichs hat das Flair einer Weltstadt. Das liegt weniger an den über 1,8 Mio. Einwohnern, sondern vielmehr an dem stolzen Aufgebot an Kultur, Geschichte und Lifestyle, an den hohen Künsten und der Lebensfreude, die einen von früh bis spät über-rascht. Wiener Grant und derber Humor? Doch wen stört das schon angesichts der mannigfalti-gen Auswahl an Kaffees und Spezialitäten von süß In-Treff mit bis heute ungebrochener Beliebtheit. Was ist so besonders an den Stullen? Neben den kleinen Portionen ist es die spezielle Optik des Be-lags, die durch die Verwendung von Gabeln zum Aufstreichen entsteht. 18 der 22 Sorten sind seit jeher unverändert im Programm. Nr. 1 ist ohne Frage Speck mit Ei. Daneben gibt es z. B. Matjes ohne/mit Zwiebel, Krabbe oder Gurke mit Ei oder Karotte mit Gervais. Dazu trinkt man ein „Pfiff“ – das Achterl Bier, eine sonst unübliche Größe. Ein- Wien bittet zu Tisch 43 Fotos: WienTourismus/ Peter Rigaud, WienTourismus/ Lois Lammerhuber Wien


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