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sen bei Gewitter und Unterstellmöglichkeiten auf dem Platz“, erklärt er weiter. 5. Gut behütet Achtung vor der Sonne, rät der DGV-Bundestrainer Stephan Morales den Spielern: „Golfer können noch so gut trinken und essen, wenn sie ohne Son-nencreme und Kappe auf die Runde gehen, ist alles umsonst.“ 6. Hunde auf der Runde Früher undenkbar, heute möglich: Der Vierbei-ner darf mit auf den Platz. Allerdings sollte man sich vor der Runde versichern, ob dies beim aus-gewählten Golfclub auch der Fall ist. Am besten bei der Buchung der Startzeit die Mitnahme des Hundes bestätigen lassen. Bei kleineren Rassen sollte man vorab fragen, wie leichtläufig das Ge-lände ist. Wichtig: Hunde gehören auf dem Golf-platz immer an die Leine – und man sollte mit dem Hund vor der Runde Gassi gehen. 7. Gute Technik unerlässlich Risken lassen sich mit dem passenden Training und der richtigen Vor- und Nachbereitung redu-zieren. Zu empfehlen ist daher ein regelmäßiger, qualifizierter Unterricht. „Bei einem optimierten Golfschwung wird das Verletzungsrisiko gering gehalten“, weiß Golf-Physiotherapeutin Anja _Rietmann. 8. Regeln kennen Was passiert, wenn ich beim Putten den Ball des Flightpartners treffe? Was ist beim Bunkerschlag zu beachten? Wer die Regeln kennt, vermeidet är-gerliche Strafschläge. „Es ist deshalb von Vorteil, ein kleines Regelwerk zum schnellen Nachlesen auf der Runde dabei zu haben“, sagt Marco Paeke. 9. Birdiebook für Schlaufüchse Im Pro-Shop vieler Clubs gibt es zum Mitnehmen auf die Runde das sogenannte „Birdiebook“, eine kleines Büchlein, das spezielle Bahninformationen inklusive Bildern, Zeichnungen und Entfernungs-angaben sowie Hinweise auf Hindernisse enthält. Ideal zur Orientierung und als Schutz vor bösen Überraschungen auf der Runde. 10. Golfspaß ohne Qual Das Tragen einer Golftasche kann auf einer 18- Löcher-Runde zur Qual werden. Deshalb empfiehlt es sich, gerade für Spieler, die nicht all-zu kräftig sind, einen Trolley mitzunehmen. 11. Bälle, Bälle, Bälle Um entspannt eine Runde spielen zu können, sollte man genügend Bälle dabei haben. Dies empfiehlt sich gerade auch auf Plätzen, die man das erste Mal besucht. Nichts ist nervtötender als unterwegs feststellen zu müssen, bereits den letz-ten Ball im Spiel zu haben. Sind genügend Bälle im Bag, lässt es sich auch schneller weiterspielen, falls sich einer davon während des Spiels ins tiefe Gestrüpp verirrt. Spielpartner und nachfolgende Flights sind dankbar, wenn das Spiel ohne lange Ballsucherei zügig läuft. 12. Aufwärmen statt Kaltstart Wer sich aufwärmt, ist beweglicher. Deshalb vor der Runde auf jeden Fall das Herz-Kreislauf-System, Muskeln und Gelenke in Schwung bringen. PGA Master Professional Peter Koenig empfiehlt: „Zu-erst das Herz-Kreislauf-System aktivieren, etwa mit Dauerlauf auf der Stelle. Dann Arme, Oberkörper und Beine mit Vor-, Seit- und Rotationsbewegun-gen mobilisieren. Als nächstes kleine und größer werdende Golfschwünge mit ein oder zwei Schlä-gern durchführen. Anschließend zunächst ein paar Chips, dann Pitches, dann volle Schläge mit kleinen und mittleren Eisen. Dann erst kommen Rescues, Fairwayhölzer und Driver dazu.“ 13. Nicht hungrig an den Start Zu fettige Speisen kurz vor dem Spiel vermeiden. Besser ist es, nur eine Kleinigkeit zu essen. Ein „Kaltstart“ mit leerem Magen rächt sich laut Dipl. Oecotrophologin Sylvia Gartner spätestens nach der Hälfte der Runde. 14. Kontrolle behalten Gerade wenn es darum geht, lange Schläge zu machen und große Distanzen zu überwinden, sollte man nicht in Hektik verfallen und mit roher Gewalt drauflosschlagen. Ein Ball, der ruhig und kontrolliert getroffen wird, fliegt weiter und stabiler. 15. Keine Angst vor Wasser Viele, auch versierte Spieler werden unruhig, wenn die Bahn ein Wasserhindernis aufweist. Sie schwingen plötzlich ruckartig und zu wild, um ja den Ball nicht zu versenken. Auch hier gilt: In der Ruhe liegt die Kraft. Am Besten nicht an das 113 Fotos: Bad Birnbach, Vereinigung clubfreier Golfer Golf


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