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geniessen_und_reisen_02_2016

Die Chrüterchraft wird 75 Es ist klein, kantig und dunkelbraun. Es ist ein Bonbon und wohl das bekannteste überhaupt: Ricola Schweizer Kräuterzucker feiert Geburtstag. Alles Gueti! Es war einmal ein Schweizer, der laufend an Bonbon-Rezepturen experimentierte und gerne Kräuter sammelte. Eines Tages ent-wickelte er eine legendäre Kräutermischung. Die Rede ist vom Bäckermeister Emil Richterich, dem Vater des berühmtesten Kräuterbonbons. Im Jahr 1940, kam dem Gründer und Inhaber der seit 1930 bestehenden Confiserie Richterich & Com-pagnie, Laufen, die Idee. Er mischte 13 besondere Kräuter miteinander. Und diese Mixtur überzeug-te ihn geschmacklich genauso wie sie wirkte - der Original Ricola Kräuterzucker war geboren. Vor allem der Name ist eingängig und einpräg-sam. Doch was bedeutet er eigentlich? Ganz intu-itiv kürzte Emil Richterich den Unternehmens-Na-men ab und schuf so aus Richterich & Co. Laufen das wohlklingende Kunstwort Ricola. Herz und Seele Ricolas Den Kern des Erfolgs machen einerseits die Na-türlichkeit der Produkte und andererseits die Ver-wendung von Schweizer Kräutern aus. Deshalb erfolgt der Ricola Kräuteranbau ausschließlich nach biologischen Methoden. Ricola gilt in der Schweiz als Pionierin im Kräuteranbau. Doch vom Kraut bis zum Endprodukt ist es ein langer Weg. Im Wallis, Emmental, Puschlav, Jura oder in der Zentralschweiz: Mehr als 100 Bergbauern pflan-zen dort die wohltuenden Kräuter an – die Essenz aller Ricola Produkte. Und wer lutscht nicht gern ein Stückchen heile Schweizer Bergwelt und tut sich so etwas Gutes? Wer will, der kann sogar das Kraut wachsen sehen. In der Schweiz kennt man die Tradition der Kräu-tergärten, die einst zum festen Bestandteil von Klosteranlagen gehörten. Ricola knüpft mit sechs Schaugärten an diese Tradition an. Sie liegen an beliebten Wanderrouten in Nenzlingen, auf dem Trogberg, der Klewenalp, in Kandersteg, Zermatt sowie in Pontresina und sind öffentlich zugäng-lich. Besucher erfahren von Mai bis September Wissenswertes über den Anbau und die Wirkung der Kräuter und erleben die dreizehn Kräuter der Rezeptur mitten in der Natur: Andorn, kleine Bi-bernelle, Ehrenpreis, Eibisch, Frauenmantel, Ho-lunder, Malve, Pfefferminze, Salbei, Schafgarbe, Schlüsselblume, Spitzwegerich und Thymian. Was jedoch nicht verraten wird, ist das Geheimnis hin-ter der erfolgreichen Ricola Kräuterrezeptur. Auf der zum Jubiläum erstellten Microsite erfahren Interessierte Wissenswertes und Kurioses rund um das Bonbon. www.ricolaoriginal.com Fotos: Ricola


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