Tirol: Bergabenteuer Zugspitzarena

geniessen_und_reisen_02_2015_neu

Sonne, Mond und Fast eine Stunde wird gezittert, bis klar ist, ob sich das frühe Aufstehen gelohnt hat. Und das nicht nur wegen der Temperaturen rund um den Gefrierpunkt. Die Wolkenschlieren in 3.000 m Höhe drücken den noch dunklen Himmel auf die Erde, die Sterne sind zum Grei-fen nahe. Ob die Sonne es da hindurchschafft? Müsste sie nicht bereits sichtbar sein? Endlich fin-det Drachen der suchende Blick Halt am Horizont. Schräg hinter dem Gipfelkreuz der Zugspitze ringen zar-te Sonnenstrahlen um die Vormachtstellung am Himmel. Das Dunkelblau weicht blassem Orange- Rot, durchzogen von Schlieren. Die Natur insze-niert sich schleppend selbst. Als der Spannungs-bogen überzogen ist, fällt plötzlich, ganz ohne Pauken oder Trompeten, der Dunstvorhang und gibt die Bühne frei für die Hauptdarstellerin. Doch ihr energiegeladener Auftritt ist so überraschend strahlend, dass schnell tanzende Lichtpunkte vor die Augen treten. Wohl dem, der morgens um halb fünf so geistesgegenwärtig war, neben Mütze und Handschuhen auch eine Sonnenbril-le einzupacken. Denn es lohnt sich, das folgende Naturschauspiel vom stillen Gipfel der Zugspitze 62 2/2015 Foto: © Frozen Lights


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