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geniessen_und_reisen_02_2015_neu

Kommentar der anonymen Tester: „Woran er-kennt man die Wertschätzung einer Hoteliersfami-lie am eigenen Gourmetrestaurant? Beispielsweise darin, dass es der Juniorchef höchstpersönlich ist, der sich um seine Gourmetgäste kümmert. Dies macht David Weissensteiner auf charmante Art und Weise, man sieht es ihm an, dass er Spaß an der Sache hat, dass ihm „sein“ Restaurant eine Herzensangelegenheit ist. Hier kommt ihm seine eigene Vorliebe für gutes Essen und exzellenten Wein zugute, denn im Gespräch merkt man ganz einfach, der Mann weiß, wovon er spricht und ist auch selbst oft Gast in renom-mierten Häusern und Restaurants, um wertvolle Impulse für seine Arbeit zu finden“. Im Sonnalp beherrscht ein jeder die Kunst aufmerksam, aber nicht aufdringlich zu sein. Den Menschen liegt das Wohl ihrer Gäste am Herzen. Das zeigt sich z. B. dadurch, wie mit individuellen Wünschen umgegangen wird. Das Produkt ist Star Ein Sommerurlaub im Sonnalp ist eine Genussrei-se, die schon frühmorgens beginnt. Zum Früh-stück, bei gutem Wetter auf der Terrasse, gibt es Südtiroler Produkte vom Buffet. Abends erwar-ten die Gäste alpin-mediterrane Kreationen im Panoramarestaurant oder Sterneküche in der Gourmetstube. Bereits das dritte Jahr in Folge wurde das A-la-carte-Restaurant mit zwei Hauben im Gault Millau ausgezeichnet. Die Gourmet- Halbpension des Hauses verwöhnt täglich mit einem sechsgängigen Menü, begleitet von erlese-nen Weinen. Martin Köhls Spitzenküche zeichnen Kreativität und seine 30-jährige Küchenerfahrung in verschiedenen Küchenbetrieben ebenso aus wie seine Prämisse für saisonale, frische Produkte aus der Region. Sein Stil ist mediterran mit internatio-nalen Einflüssen unter Verwendung von modernen Garmethoden. Trotz aller Innovation verliert er die Tradition jedoch nie aus dem Auge. Bei Neuschöp-fungen geht er von dem aus, was der Markt zu bie-ten hat. Dann werde in Zusammenarbeit mit dem Küchenteam, unter dem Bestreben immer besser zu werden, probiert und kreiert, was das Zeug hal-te – bis am Schluss ein neues kulinarisches Erleb-nis für die Gäste herauskommt. „Wir belassen die Produkte so natürlich wie möglich und versuchen in der Verarbeitung so wenig wie möglich zu ver-ändern. Natürlicher Geschmack, Inhaltsstoffe und Konsistenz sollen weitgehend erhalten bleiben. Meiner Meinung nach werden mit diesen selbst auferlegten Aspekten viele Trends angesprochen“, sagt Martin Köhl. Seine Devise: Kochen um zu le-ben, leben um zu kochen. Der Gast soll die Region, in der er sich aufhält, auf dem Teller, im Glas und in der Gastlichkeit wiedererkennen. Rundum entspannt Und so fühlt sich der Gast bestens umsorgt und genießt zum Ausklang des Tages vom Balkon oder der Terrasse seines Zimmers aus – denn alle bli-cken hier zur Sonnenseite hinaus – ein wunder-bares Naturschauspiel: Wenn die letzten Sonnen-strahlen vom kahlen Gestein reflektiert werden, kommt es zum berühmten Alpenglühen. Das wei-ße Dolomit-Gestein der Bergmassive färbt sich in liebliche Farben, von zartrosa bis feuerrot. Wer vor dem Abendmenü ein wenig zur Ruhe kommen will, geht in die Sauna oder in den Pool. Zum Wohlfühlen eignet sich auch ein Südtiroler Heubad oder ein Bad in der Haslauer Schwebeliege – vor dem inneren Auge tun sich beim Entspannen erneut die Bilder der beeindruckenden Bergwelt auf. F. König www.sonnalp.com Fotos: Guenther Pichler Südtirol


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