Page 71

geniessen_und_reisen_01_2017

senden mit Kamera, Smartphone und Co. wird es schnell eng. Ein Reise-Adapter für anders genormte Steckdosen leistet hier gute Dienste. 6. „Wer zum ersten Mal auf Kreuzfahrt geht und noch nicht weiß, wie der Körper auf die Schiffs-bewegungen reagiert, dem sei ein Mittel ge-gen Reiseübelkeit empfohlen. Statt Tabletten gibt es auch Akkupressurarmbänder“, berichtet Jeanet Schreiter. Darüber hinaus sollte die ge-samte Reiseapotheke auf das anvisierte Gebiet abgestimmt werden. 7. Abklebeband: Solch ein Klebeband ist vielfältig einsetzbar – z. B. zum Fixieren klappernder Tü-ren oder der Vorhänge bei Seegang sowie zum Entfusseln der Garderobe. Optional ist auch ein Reisetagebuch sinnvoll. Damit können die schönsten Erlebnisse für die Ewigkeit festgehalten werden. Auch ein Fernglas ist bei dem einen oder anderen Landausflug hilfreich. Generell sollten Reisende vor Antritt der Reise bei der Reederei nachfragen, ob gewisse Gegenstände, verboten sind z. B. Bü-geleisen und Alkohol in größeren Mengen. Erst dann heißt es „Schiff ahoi“. Seekrank? Auch die Reiseapotheke darf nicht fehlen. Darin sollten u. a. Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesin-fektionsmittel und Son-nenschutz zu finden sein. Zudem gehören alle Medikamente ins Gepäck, die ständig eingenom-men werden müssen. Ein weiterer Hinweis von Birgit Dreyer: „Gepäckbeschränkungen gibt es auf Kreuz-fahrtschiffen nicht. Jedoch gilt es, sich vor der Abreise über die Beschränkungen der Airlines zu informieren, falls der Hafen mit dem Flugzeug angesteuert wird.“ Ebenso sollte bei der Anreise ausreichend Zeit eingeplant werden, sodass das Schiff pünktlich erreicht wird. Wenn im Fall der Fälle die Reiseapotheke nicht ausreicht: Große Kreuzfahrt-schiffe verfügen über gut ausge-stattete Bordkrankenhäuser; teilweise sogar mit intensiv-medizinischer Ausrüstung und entsprechend ausge-bildeten Ärzten. „Reisende sollten beachten, dass der Bordarzt eine Privatrech-nung ausstellt, die den von gesetzlichen Kassen erstattungsfähigen Betrag in der Regel übersteigt. Eine pri-vate Auslandskrankenversicherung ist daher sinnvoll“, sagt Birgit Dreyer. Erkrankt einen Passagier an Bord, entschei-det der Bordarzt zusammen mit dem Kapitän je nach Krankheitsbild, ob der Patient mit einem Helikopter an Land gebracht werden muss oder ob eine Ausschiffung im nächstgelegen Hafen ausreicht. „Wenn ein stationärer Aufenthalt nö-tig wird, sind die Behandlungskosten mit der Reisekranken-Versicherung abgedeckt. Nach Genesung werden innerhalb der Reiseabbruch- Versicherung der ERV übrigens die die Nach-reisekosten zum aktuellen Standort des Schif-fes übernommen“, ergänzt die Reiseexpertin. www.erv.de, www.dreamlines.de 71 Fotos: Colourbox.de


geniessen_und_reisen_01_2017
To see the actual publication please follow the link above