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geniessen_und_reisen_01_2017

Wohlfühl-Oase“, schwärmt Hotelchef Marc Cantauw. Über einen Bademantelgang gelangt der Hotelgast unkompliziert und bequem in Soletherme und Saunawelt sowie zum historischen Albert Bad. Für die lukullischen Freuden sind der Chef de cuisine Josef Kloiber und sein Küchenteam zuständig. Sie verwöhnen die Gäste zu jeder Tageszeit mit vorzüglichen Speisen. Der erfahrene Gastronom leitete zusammen mit seiner Lebensgefährtin Marion Stahl seit sechs Jahren das Restaurant Convivo in Bad Elster. Der gebürtige Burgenländer ist seit fast 40 Jahren Koch aus Leidenschaft. Er legt viel Wert auf die Qualität und Frische der Grundprodukte. Für ihn steht immer das Produkt im Mittelpunkt, und damit dessen typischer Geschmack, den der Gast beim Essen auf der Zunge spüren soll. Soleschatz Elstertal Nachhaltige Erholung für Körper und Seele verspricht der Besuch der Soletherme in Bad Elster. Die für rund 19 Mio. E neu erbaute Therme macht das Naturphänomen Sole auf zwei Etagen und rund 4.500 m2 Nutzfläche, in drei Becken mit unterschiedlichem Solegehalt erlebbar. Im Salzsee ist der Auftrieb am stärksten. Er hat eine Konzentration von 15 % und ermöglicht ein neues Körpergefühl. Grund dafür ist ein Mix aus 1,5 Mio. Jahre altem, eiszeitlichen Wasser, der im Elstertal aus einer Thermalsole sprudelt. Entdeckt wurde das in sich geschlossene Urmeer bei Probebohrungen in einer Tiefe von mehr als einem Kilometer. Das hochmineralisierte Wasser hat einen hohen Natriumsulfat- Anteil und enthält neben Calcium und Magnesium seltene Erden und zahlreiche Spurenelemente, die sich positiv auf den menschlichen Körper auswirken. Nicht nur im Salzsee, auch im Licht- und Klangbad kommt der Besucher in den Genuss des Jahrmillionen alten Soleschatzes, in dem er fast wie im Toten Meer schwebt. Die Architektur der Therme sowie stimmungsvolle Lichtinstallationen machen das Erlebnis des Schwebens besonders. Zudem gibt es typisch Vogtländisches wie die Moosmannsauna. Im „Hutzn-Bad“ können sich die Gäste bei einer Konzentration von sechs Prozent langsam an die Schwerelosigkeit herantasten, verweilen und plaudern – im Dialekt „hutzn“. Ergänzt wird die Soletherme durch eine Saunawelt mit Rückzugsräumen, heißem Quellwasser- und beheiztem Außenschwimmbecken. Das Vogtland ist auch sonst außergewöhnlich. Auf einer Länge von über 500 m und in 78 m Höhe erstreckt sich die größte Ziegelbrücke der Welt aus 26 Millionen Ziegeln: die Göltzschtalbrücke. Region der Töne Seit dem 17. Jahrhundert ist das Vogtland das Zentrum des deutschen Musikinstrumentenbaus. Für Vogtlandfans www.vogtland-tourismus.de www.saechsische-staatsbaeder.de www.hotelkoenigalbert.de www.sachsen-tourismus.de www. saechsisches-bademuseum.de www.waldquelle-badelster.de www.musiconvalley.de · www.heiterer-blick.de www.so-schmeckt-das-vogtland.de www.museum-markneukirchen.de www.vogtlandtourist.de www.plauen.de/spitzenmuseum www.schloss-voigtsberg.de · www.oelsnitz.de Das „Musicon Valley“ fertigt nahezu alle Streich-, Zupf-, Holzblas-, Metallblas-, Schlag- und Harmonikainstrumente der europäischen Musik. Daneben setzte aber auch innerhalb des Musikinstrumentengewerbes ein Differenzierungsprozess ein, sodass neue Zweige mit neuen Produkten aus dem Ursprungsgewerbe entstanden: Die Deutsche Signal-Instrumentenfabrik Max B. Martin in Markneukirchen produziert etwa Signalhörner, Hupen, Feuerwehrhörner und das Sondersignalhorn, das „Martinshorn“. Damit existiert der Musikinstrumentenbau hier in einer Konzentration und Vielfalt, die den vogtländischen Musikwinkel weltweit einzigartig macht. Markneukirchen steht im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Auch ein Studiengang für Musikinstrumentenbau hat sich hier angesiedelt. Schauwerkstätten, wie eine Geigenbauwerkstatt oder eine Metallblasinstrumentenbau-Manufaktur und das Muikinstrumentenmuseum in Markneukirchen machen Besucher heute mit diesem Handwerk bekannt. 3.200 Musikinstrumente aus aller Welt befinden sich im „Paulus-Schlössel“, darunter die größte Sammlung von vogtländischen Streich-, Zupf-und Blasinstrumenten vom 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Fazit: Im wahrsten Sinne des Wortes eine klingende Landschaft mit Wohlfühlfaktor. dmp Familienfreundliches Wanderparadies Vogtland Sächsisches Staatsbad Bad Elster – Soletherme 35 Fotos: Vogtland Tourismus, © Staatsbäder Bad Elster I. Pastierovic


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