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geniessen_und_reisen_01_2017

„So schmeckt das Vogtland“ lässt es sich vortrefflich speisen. Was wäre aber alles Leben, ohne das „Wasser des Lebens“. Stress, Burnout oder Ich-Suche? Das Vogtland sorgt dafür, dass mit Heilwasser, Moor, Mineralien, Licht und Luft, Körper und Seele wieder in Gleichklang kommen. Natur spüren im Bäderwinkel 16 Mineralheilquellen sprudeln heute aus vogtländischer Erde. Diese Quellen, die bereits Goethe lobte und der sächsische König August schätzte, sind das Lebenselixier der Kurorte Bad Elster und Bad Brambach. Zum gesunden Trunk formulierte der Dichter in „Hermann und Dorothea“: „Herrliches Wasser – säuerlich wars und erquicklich, gesund zu trinken den Menschen.“ Der Grund dafür sind mineralische Quellen, die zwar zum Teil schon seit der Frühen Neuzeit bekannt waren, aber erst ab dem 19. Jahrhundert in größerem Umfang für Kur- und Heilzwecke verwendet wurden. So begann in Elster im Jahr 1818 das „Heilbaden“. Ab dieser Zeit wurde die touristische Infrastruktur des Ortes ausgebaut. Es entstanden ein erstes Badehaus sowie Badekolonnaden und eine Wandelhalle mit weiteren Quellen. 1848 folgte die Ernennung zum Königlich Sächsischen Staatsbad „Bad“. In den Folgejahren wurden auch ein Theater, Parks, Seen, das Königliche Kurhaus, weitere Sanatorien sowie ein herrschaftliches Hotel in dem König Friedrich August III. bei Kuraufenthalten residierte, errichtet. Wegen seiner heilkräftigen Quellen zum Königlich-Sächsischen Staatsbad erhoben, entwickelte sich Bad Elster ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem mondänen Heilbad für Europas hohe Gesellschaft. Das königliche Ambiente hat in der Gegenwart eine Renaissance erlebt: Aus dem einstigen Kurbad entstand ein Königsbad mit Charme und Chic. Rund um das historische Albert Bad im Zentrum des Ortes laden das Königliche Kurhaus, die KunstWandelhalle, das König Albert Theater und drei Musikpavillons zu über 1.000 Veranstaltungen. Bad Elster sorgt mit der „Festspielmeile der kurzen Wege“ jedes Jahr für kulturelle Höhepunkte. Ein Besuch des Sächsischen Bademuseums in der ehemaligen „Salzquelle“ in der heutigen KunstWandelhalle sollte nicht fehlen. Der historische Kurpark gehört zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands und bietet auf über 1.000 m2 ein farbenprächtiges Freizeit- und Erholungsareal. Dazu gehören unter anderem Themengärten, Pavillons, ein Rosengarten, Brunnen und Wasserspiele sowie ein See. Hilfe bei Schmerzen Heute zählt Bad Elster – gelegen in einem lieblichen Tal und ausgestattet mit subalpinem ReizAusflugsziel Schloss Voigtsberg nordöstlich der Stadt Oelsnitz Sächsisches Staatsbad Bad Brambach – Festhalle Luxushotel König Albert mit Oldtimer für Erkundungstouren 33 Fotos: Hotel König Albert, Staatsbäder Badelandschaft Bad Brambach C. Beer, Vogtland Tourismus


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