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20 Jahre Berliner Meisterköche Das dazugehörige Galadinner fand erstmals im urbanen Ambiente des Kraftwerks Berlin statt, wo rund 500 Gäs-te die exquisiten Speisen und den vorbildlichen Service der besten Köche und Gastgeber Berlins und der Region genießen konnten. An fünf kulinarischen Stationen servierten Berliner Meisterköche je einen Zwischen- und einen Hauptgang. Anschließend wurden die Preisträger geehrt. Zum ers-ten Mal fand auch eine After-Dinner-Party statt. Die Entwicklung der Berliner Gastronomie-Szene wird bis dato von 123 ausgezeichneten Berliner Meisterköchen geprägt. 116 Köche und Gastronomen tragen bisher den Titel „Berliner Meisterkoch“, rund 700 waren nominiert. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Matthias Buchholz, Karlheinz Hauser, Johannes King, Kolja Kleeberg, Christian Lohse, Tim Raue, Hans-Peter Wodarz, Ralf Zacherl, Thomas Kammeier und Sonja Frühsammer. Zu den ersten gehörte 1997 Herbert Beltle. Unter den ehemaligen Preisträgern sind inzwischen bundesweit bekannte TV-Koch-Größen. Über 5.500 zum Teil weit gereiste Gäste besuchten die Galadinners der Meisterköche in den vergangenen 20 Jahren und ließen sich über 100 Gerichte der jährli-chen Preisträger schmecken. In den nächsten Jahren soll das Format der Berliner Meisterköche eine größere internationale Ausrichtung erhalten. lange die Idee, ein Stück Elsass nach Berlin zu holen, denn sie selbst lieben die Elsässer Küche und die dortige Lebensart. So leben sie im wahrsten Sinne des Wortes ihre kulinarische Passion in der Halle aus. Inhaberin Lisa Meyer, gebürtige Luxemburgerin, absolvierte ihre Ausbildung zur Köchin in Berlins Sterne-Restaurant Hartmann’s. Nach ihrer Ausbildung gab sie in der Kochschule Berlin, als Verantwortliche dieser Küche, im Steigenberger Hotel Kochkurse. Anschließend arbeitete sie im Restaurant „Coledampf’s & Companies“ sowie als Küchenchefin für zwei Jahre in dem luxemburgischen Restaurant „De Maufel“. Paral- lel dazu studierte sie Event- und Touris- musmanagement und schloss erfolgreich mit dem Bachelor ab. Der Wunsch, ein eigenes Gourmet-Restaurant zu eröffnen, wurde mit Inhaber Robert Havemann – Enkel des DDR-Kritikers Robert Havemann – zu einem handfesten Plan. Havemann machte 2009 seine Leidenschaft zum Beruf und begann mit der Ausbildung zum Koch im Steigenberger Hotel Berlin, die er als Klassenbester abschloss. Aufgewachsen ist er im Elsass. Aus ihren beiden Vornamen haben sie schließlich den Restaurantnamen „Rosa Lisbert“ zusammengebastelt. Das Ergebnis Entstanden ist ein Ort informeller Flammkuchenküche mit einer elsässisch- frankophilen Highstreet-Foodküche. Eigentlich schlicht und einfach, aber schön und gelungen, nicht nur das Konzept. Es schmeckt einfach gut. Ein erster Besuch verführt zum Wiederkommen. In der Kategorie „Berliner Szenerestaurant 2016“ des Berliner Meisterköche- Wettbewerbs kam das Restaurant „Rosa Lisbert“ auf das Siegertreppchen. Lisa Meyer und Robert Havemann servierten zum Galadinner der Berliner Meisterköche Krossen Schweinebauch mit Spitzkohlgremolata auf Paprikacoulis sowie einen Kartoffelkloß mit Aprikosenkern, vegetarischer Pilzjus und fermentiertem Rotkohl. präsentiert die dazugehörigen Rezepte. dmp 28 1/2017 Fotos:: Berlin Partner Berlin


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