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Fotos in den letzten Jahren das The-ma Schlaf von einem gewissen Stiefmutter-Dasein freimachen können – auch mit dem Effekt, durchaus höhere Zimmerraten erzielen zu können. Diese Erfah-rung hat das Drei-Sterne-Hotel Gasthof Waldhorn in Kempten gemacht, das sein 2015 errich-tetes Komfort Gästehaus mit 22 Betten von Dynaglobe aus-gestattet und die Preise ange-passt hat. „Wir sind testweise mit zehn Betten gestartet. Aber da die Gäste, vor allem auch Geschäftsreisende, gezielt nach diesen frag-ten, haben wir auch die r e s t l i c h e n Zimmer ent-sprechend bestückt“, erzählt die Juniorchefin Eine App fürs Powernapping, maßgeschneidertes Entertainment und Natur-Power – der Erlebnistrend hat auch das Hotelbett erreicht. Was ist heute möglich – und wünschenswert? Renate Heel. Mehr als einmal kamen zudem Gäste, um die Matratzen vor dem Kauf zu tes-ten. „Gerade kleinere Hotels ab dem Drei-Sterne-Bereich können sich mit individuellen Betten von der Konkurrenz abheben“, rät Markus Popfinger. Ulrich Schmid, der sein Hotel Garni im Allgäu bis 2012 mit 32 Betten führte, legte schon 2003 den Fo-kus auf eine hohe Schlafqualität und nutzte Matratzen von Dyna-globe. „Ich war über zehn Jahre für Hotelklassifizierungen des Bayerischen Hotel- und Gast-stättenverbandes tätig und weiß auch, dass viele Hoteliers dem Thema Schlaf noch heute nicht die nötige Wichtigkeit beimes-sen.“ Weil Ulrich Schmid etwas dagegen tun wollte, gründete er eine Handelsagentur, wurde 2003 Partner des Matratzen-herstellers und agiert heute als Mittler zu den potenziellen Ho-telkunden. Generell empfiehlt er Hoteliers, die Schlafqualität, die ihre Betten bieten, aktiv zu vermarkten. Er selbst konnte den Zimmerpreis anheben und die Auslastung steigern – er pro-fitierte also doppelt. Darüber hinaus können Luft-betten den Wellnessbereich mit Massagefunktionen ergänzen. Hat ein Gast eine besonders angenehme oder medizinisch entlastende Position gefunden, kann er die Einstellung für sein Zimmer übernehmen. Mit der neuen App hat der Gast zudem die Möglichkeit, zwischen ei-nem Kurzschlaf-, Relax- und Wirbelsäulenstreckprogramm zu wählen. Auf die Zukunft des Hotelzimmers und -bettes ange-sprochen, sagt Markus Popfin-ger: „Ich denke, der Gast wird bald alles – Licht, Medien und auch das Bett – mit einer einzi-gen App steuern können.“ Grüner Schlaf Einen anderen Weg geht das Landgut Stober, das auf High-tech aus der Natur setzt. Das Bio-Hotel mit 105 Doppel-zimmern und zusätzlichen 26 Doppelzimmern und Suiten im Nebengebäude setzt als erstes bio-zertifiziertes Hotel Bran-denburgs auf das Thema Nach-haltigkeit. Das zeigt sich nicht nur in der Photovoltaikanlage, der Regenwasseranlage oder den Fairtrade- Produkten, son-dern auch in den Betten und der Bio-Bettwäsche mit 90 % Daunenfüllung. Geschäftsführer Michael Stober vertritt eine kla-re Meinung: „Wer als Hotelier seinem Gast nicht die beste Ma-tratze anbietet, die er kennt, hat seinen Beruf verfehlt.“ Das Bett ist für ihn ein Ruhepol, in dem nicht Entertainment, sondern absolute Entspannung vorherr-schen sollte. Diese bieten für ihn die Betten von Coco-Mat. Die Matratzen bestehen aus elasti-schen Naturmaterialien – etwa Kautschuk, Rosshaar und Ko-kosnussfaser. Deren Schichtung lässt Schulter und Hüfte einsin-ken und unterstützt die Taille. „Wir empfehlen Hoteliers, min-destens zwei Matratzen in ei-nem metallfreien Boxspringbett zu kombinieren. Am beliebtes-ten ist die etwas festere Nefeli- Matratze in Kombination mit der sich dem Körper anpassenden Top-Matratze Iviskos“, sagt Konstanze Dammann, Geschäftsfüh-rerin von Coco-Mat. Ökologie bis in den Schlaf spielt auch im muss man noch aufstehen“, fasst Matthias Ammon, Geschäftsfüh-rer von Hotelwäsche Erwin Mül-ler, seine Vision vom Bett zu-sammen. Er ist davon überzeugt, dass für Hotels dank der USP-Angebote eine höhere Zimmer-auslastung und die Steigerung der Zimmerrate möglich sind. Dabei es geht – zum Glück – um mehr als darum, möglichst viel Technik in einem Möbelstück zu vereinen. Der Gast soll so in-dividuell und damit so gut wie möglich schlummern. Dazu setzt Hotelwäsche Erwin Müller auf Matratzen von Dynaglobe. „Ziel war, dass sich die Matratze den Schlafbedürfnissen des einzel-nen Gastes schnell anpasst“, erzählt Markus Popfinger, Ge-schäftsführer von Dynaglobe. Die Luftkern-Matratzen beste-hen aus einem Luft-Inlett, auf dem sich eine multizonale Auflage mit 100 % pflanzlichem Li-qid befüllt befindet, und lassen sich per Fernsteuerung bedie-nen, Schulter- und Beckenzone sind unabhängig einstellbar. Damit das Anpassen noch ein-facher funktioniert, hat Dyna-globe eine App entwickelt, die den Gast in seiner Schlafposition vermisst und die passenden Druckverhältnisse an die Mat-ratze übermittelt. Diese App soll in einer angepassten Form mit Ambisuites erstmals im Hotelbe-reich verwendet werden, indem sie in die Steuerung des Bettes einbezogen wird. Der Gast kann seine Einstellungen speichern und in anderen Hotels mit Ambisuites- Betten übernehmen – ge-rade auch für Hotelketten und -kooperationen ein interessan-tes Kundenbindungsinstrument. Luftiger Schlaf Mit dem Aspekt Matratzenqualität hat sich in vielen Hotels 07333 804 840 | wäschekrone.de Hotelwäsche Komplettlösungen Tischwäsche · Bettwäsche · Frottierwäsche Bettwaren · Matratzen · Küchenwäsche Einstickungen · Einwebungen · u.v.m. Wo lerne ich das richtige Kaffeerösten? Und das dazugehörende Kaffee-Wissen? Nur im ersten Österreichischen Institut für Kaffee-Experten-Ausbildung in Wien unter der Leitung von Herrn Professor Leopold J. Edelbauer. 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