Fisch: Schuppiger Alleskönner

first_class_06_07_2016

Fotos food Schuppiger Alleskönner von weist er mindestens doppelt so viele auf wie der gemeine Lachs aus Aquakulturen. Bleiben wir der Einfachheit halber bei Co-bia und besuchen ihn da, wo er seit 2009 von dem Unternehmen Open Blue gezüch-tet wird: in Panama. Das Herzstück der Zucht befindet sich jedoch in den warmen Gewässern der Karibik. Hier betreibt Open Blue die weltweit größte Marikultur, deren innovatives Konzept in jahrelanger For-schungsarbeit an der Universi- Ein Fisch – viele Namen: Den Cobia kennt und schätzt man als Speisefisch weltweit, er lebt in den tropischen und subtropischen Regionen des Atlantiks und großer Teile des Pazifiks. Meistens heißt er einfach nur Cobia, wird aber z. B. auch Königsfisch genannt. Diese Bezeichnung könnte man als Re-verenz verstehen, denn der Cobia hat festes, weißes Fleisch und einen aromatischen buttrigen Ge-schmack – eine Zierde für jede Tafel. Und dazu ist er noch überreich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren, da-tät von Miami in Florida entwickelt wurde. Der Begriff setzt sich deutlich von der her-kömmlichen Aquakultur ab. Art und Dimen-sion lassen sich am besten bei einem Heli-kopterflug aus der Luft erkennen. Die pana-maische Küste ist hinter dem Horizont kaum noch zu erkennen, als etwa zwölf Kilometer außerhalb merkwürdige Strukturen auftau-chen: Sie wirken wie halbdurchsichtige rie-sige Zelte, die im Wasser treiben. Tatsäch-lich sind es „Open Ocean Platforms“, große Netzstrukturen, geformt wie ein Doppelke-gel, die fest am Meeresboden verankert und an Bojen vertäut sind, aber nie den Grund berühren. Mehrere dieser Plattformen sind Ein Speisefisch für die Zukunft kommt aus Panama: ökologisch gezüchtet, schnell wachsend und wohlschmeckend.


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