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Schulverpflegung_03_2013

Fotos: Tetra Pak, Archiv Getränke Große Wirkung Ein wichtiger Nährstofflieferant für eine gesunde Ernährung ist Milch. Zusatzgeschäft Heißgetränke Welche Heißgetränke-Angebote in der Schule funktionieren, hat uns Ordi Hossu, Leiter Bistro PAULA in der Paul-Gerhardt-Schule Kahl, erzählt. Herr Hossu, woher kam die Idee, Kaffeespezialitäten anzubieten und wie ist die Resonanz? Ein Bistro bzw. ein kleines Café ist einfach nicht vollständig ohne Kaffeeangebote. Die Idee des Bistros war jedoch nicht primär die des Kaffee- und Getränkeausschanks, son-dern einen Platz der Ruhe, des „Chillens“ und Abstand von der Hektik des Schulalltags zu schaffen. Daher sitzen die Schü-ler auf Sofas und Barhockern, sodass nichts mehr an Schule erinnert. Kaffee ist dabei nur eines von vielen Angeboten. Wahrge-nommen wird es derzeit hauptsächlich von Lehrkräften und Eltern, die ihre Schüler abholen. Letztes Jahr haben auch noch gut eine Hand voll Schüler regelmäßig einen Latte Macchiato bestellt. Es schwankt je nach Schuljahr und Personen. Kritik haben wir bisher noch keine einstecken müssen – Eltern begrüßen das Angebot, da sie beim Warten selbst einen Kaffee in entspannter Atmosphäre genießen können. Wie funktioniert das Handling? Das Bistro wird von Schülern geleitet (unter Aufsicht und Anleitung von mir und ande-ren Lehrkräften). Die Schüler nehmen die Bestellungen an und bereiten alles frisch zu – auch Kaffee. Jüngeren Schülern wird kein Kaffee ausgegeben, die Anfragen gehen ohnehin gegen Null. Kaffee wird eigentlich nur an Schüler ab 16 Jahren ausgegeben. Wie groß ist das Angebot an Heißgetränken an Ihrer Schule? Wir bieten Kaffee, Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato an. Bis letztes Jahr hatten wir auch ein größeres Sortiment an Tee. Andere Heißgetränke haben wir derzeit nicht im Programm, das liegt u. a. daran, dass im Schulgebäude Automaten stehen, an denen sich die Schüler heiße Suppen, Kakao u. ä. kaufen können. Danke für das Gespräch. lan Die Bereitstellung von Schulmilch war früher eine Selbstverständlichkeit – inzwischen ist sie leider zur Ausnahme geworden. Gibt es keinen Bedarf mehr an dieser gesunden Pausenmahlzeit? Genau das Gegenteil ist der Fall, wie eine Studie von Tetra Pak belegt. Grund genug für den Verpackungshersteller, sich mit einem eige-nen Schulmilchprogramm für dieses The-ma zu engagieren. „Tetra Pak hat mit der Molkerei Vogtlandmilch ein Schulmilch-programm ins Leben gerufen, das es den Schulen leicht machen soll, den Kindern ei-ne gesunde Pausenverpflegung zu bieten“, sagt Susanne Schlicher von Tetra Pak. „Je nach Altersstufe und Geschmack wählen sie zwischen den Produkten ,Joe Clever‘ für die Jüngsten sowie ‚Energie‘ und ‚Muhmm!‘ für die älteren Schüler.“ Denn den Studienergebnissen zufolge erhöht ein Schul-milchangebot die Konzentrationsfähigkeit der Kinder deutlich. Milch hat viel Gutes zu bieten, um dem sprichwörtlichen „11-Uhr- Loch“ vorzubeugen: Neben Calcium ent-hält sie hochwertiges Eiweiß, leicht ver-dauliche Fette und Milchzucker, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Eine Portion Milch zur rechten Zeit und das Kon-zentrieren fällt den Kindern wieder leichter. „Wir halten Schulmilch für sehr wichtig, weil sie für die gesunde Entwicklung Heran-wachsender – unserer Zukunft – so wertvoll ist“, bringt es Susanne Schlicher auf den Punkt. Schon ein Päckchen Schulmilch und ein Käsebrot in der Pause reichen aus, um den halben Tagesbedarf eines Kindes an Calcium zu decken. www.tetrapak.de 48 Schulverpflegung 3/2013


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