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Schulverpflegung_01_2013

Foto: menuandmore Die Suche nach dem richtigen Caterer Wenn’s mit dem Dienstleister nicht klappt, kostet das im Nachhinein viel Zeit und Ärger. Deshalb sollte die Ausschreibung gründlich vorbereitet werden. Am besten mit Hilfe eines Profis. Es gibt gute Gründe, die Schulverpfle-gung in die Hände eines Caterers zu legen. Im Vergleich zu ehrenamtlich geführten Mensen, die sich ihr Know-how erst mühsam erarbeiten müssen, bringen Profiküchen die Professionalität einer GV-Küche bereits mit. Einkauf, Speisenkalkula-tion, Logistik, Lagerhaltung, Gartechniken, HACCP, Dokumentationspflichten – die Pro- fis wissen Bescheid. Doch wie im richtigen Leben ist es gar nicht einfach, den passen-den Partner zu finden. Das Problem ist oft eine falsche Erwartungshaltung. Schulträger sind keine Verpflegungsprofis, sie wissen nicht, wie die Branche tickt. Umgekehrt sind auch vielen Caterern die komplizierten Strukturen einer Schule, in der Schulträger und -leitung, Schüler und Eltern beteiligt sind, wenig vertraut. Und wer zu wenig weiß, macht Fehler. Die Suche nach dem richtigen Caterer muss vorbereitet und gut geplant sein – am besten mit Hilfe ei-nes Schulverpflegungsprofis. „Ein Schnell-schuss ist der größte Fehler, den Schulträ-ger machen können“, sagt Sabine Chilla, selbstständige Verpflegungsberaterin und Praxisbegleiterin bei der Vernetzungsstelle Schulverpflegung in Baden-Württemberg (www.pro-schulverpflegung.de). „Wer sich unter Zeitdruck für ein Verpflegungssystem entscheidet, ohne die Machbarkeit gründ-lich hinterfragt zu haben, muss sich nicht wundern, wenn das Projekt scheitert. Eine „Eine schnelle Ausschreibung rächt sich, denn hinterher braucht man zu viel Zeit, um die Pannen wieder auszubügeln.“ Sabine Chilla, Verpflegungsberaterin Caterer 16 Schulverpflegung 1/2013


Schulverpflegung_01_2013
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