Ambiente - Lärm lass nach

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Foto: Fujifilm Imaging Lärm lass nach! Zu laut, zu grell, zu dunkel oder zu kalt – Gäste bleiben dem GV-Betrieb fern, wenn keine einladende Atmosphäre vorherrscht. Das wiederum würde geringere Abverkäufe der Speisen bedeuten. GV-Verant-wortliche sollten neben einem ansprechenden, vielfältigen Speisenangebot also nicht die Ge-staltung des Betriebscasinos, der Mensa oder der Cafeteria außer Acht lassen: Denn nur wer sich dort wohlfühlt, kommt bzw. bleibt auch gern etwas länger und generiert Umsatz. „Geräusche findet man dann besonders lästig, wenn diese von Wänden, dem Boden und der Decke stark reflektiert werden“, benennt Heinz Peters von S&P Schäffer & Peters eine Proble-matik. Um die Geräuschkulisse zu reduzieren, sei deshalb die richtige Auswahl des Boden- und Wandbelages entscheidend. „Die von uns hergestellten Spannrahmen mit Textildruck und schallabsorbierenden Werkstoffen bieten eine weitere Möglichkeit, den Geräuschpegel zu minimieren“, fügt er hinzu. Dabei gilt: Je größer die bespannte Fläche, desto größer ist auch die schallabsorbierende Wirkung. Der Effekt vergrößert sich, wenn zwei gegenüber-liegende Wände mit den Elementen gestaltet werden. Die Montage ist mit nur wenigen Schrauben möglich. Auch aus dem Hause Fujifilm Imaging gibt es seit Kurzem schallab-sorbierende Elemente. Individuell bedruckt stellen diese nicht nur einen funktionellen Nut-zen dar, sondern können z. B. eine Cafeteria vielmehr auch optisch aufwerten. Hierfür kön-nen Kunden Bilder hochladen oder aus einer Motivauswahl ihre Wunschbilder benennen. Welchen Effekt diese Bilder haben, hängt von der eingebrachten schallabsorbierenden Flä-che ab. „Dabei ist es wichtig, ein optimales Verhältnis zwischen vorhandenen schallharten Flächen und den absorbierenden Flächen in den Räumen zu schaffen“, erläutert Manfred Rau vom Marketing bei Fujifilm Imaging. Die Position der Absorber sei ebenfalls ausschlag-gebend: „Am wirksamsten sind diese im Decken- und oberen/mittleren Wandbe-reich.“ Eine Hinterleuchtung der Wandbilder ist nicht möglich, da ihr Innenraum entweder für die Hinterleuchtung oder die Schallab-sorption genutzt werden kann. Wenn sich im Betriebscasino oder der Mensa viele Menschen gleichzeitig tummeln, ist der Geräuschpegel am Limit. Für den Wohlfühlfaktor muss dann das Ambiente stimmen. 56 GVmanager 11 /2015


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