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GVmanager_11_2015

„Ich unterstütze das DNSV, weil diese Generation ein (Grund-) Recht darauf hat, sich gesund und vielfältig zu ernähren.“ Foto: Kaiser Joachim Kaiser Küchenchef & Sternekoch, Inhaber, Jeunes Restaurateurs d‘Europe Wirtshaus Meyers Keller, Nördlingen Essen will gelernt sein. Im Schulalltag wird von Schulkindern ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert. Dafür benötigen sie eine gesunde Schulverpflegung, die leider noch nicht selbstverständlich ist. Daher widmet sich der Verein Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. der Verbesserung der Qualität in der Schulverpflegung. Unterstützen auch Sie das DNSV mit einer Spende, Ihrem Engagement oder werden Sie Fördermitglied. Alle Infos dazu finden Sie unter: ➘ www.schulverpflegungev.net Features: Ein neues Heizsystem ersetzt die bisherige Rohrheiz-technik und spart so bis zu 60 % Energie im Vergleich zum Vorgän-germodell. Ein weiterer Vortrag widmete sich den gesellschaftlichen Trends, die der Redner Mathias Haas vor-stellte. Wer zu früh in Trends ein-steigt, versenke richtig Geld, wer zu spät kommt, gar bewusst auf den Gegentrend setze, etwa digi-tale Welten ablehne, werde mög-licherweise nicht mehr als „nor-maler Marktteilnehmer“ wahrge-nommen. Er erklärte, dass man zwar nicht jedem Trend nachlau-fen müsse, aber dass es sich lohnt, sie zu beobachten und eventuell anzuwenden. Der immer weiter steigenden Mobilität der Kunden könne sich aber kein Unterneh-men entziehen. Wie man bestehende Küchen op-timieren kann, führte Netzwerk Culinaria-Leiter Thomas B. Her-tach vor. Seine Empfehlung: Alte Küchen, die nicht funktionieren, müssten keineswegs immer ein-gestampft werden. Der Küchen-meister zeigte einen Weg der klei-nen, aber sehr effektiven Schritte, um Schwächen im System auszu-bügeln (vgl. auch S. 46). Der Gedächtnistrainer Oliver Geis-selhart zeigte auf lockere Weise, wie man sich einfach Fremdspra-chen- Vokabeln und Namen mer-ken kann. Das Prinzip: Worte wer-den gedanklich mit Bildern oder Szenen verknüpft. Seine Empfeh-lung dazu: Je bescheuerter, desto merkbarer. Volker Siede vom HKI stellte den Industrieverband für Haus-, Heiz und Küchentechnik (HKI) näher vor, zeigte den Weg zu einer Norm auf und ging auf aktuelle Änderun-gen ein. So stünden in 2015 weit über 30 Überarbeitungen oder Neufassungen von Normen zu Großküchentechnik an. Im Thema Gebäudedatenmodellierung sieht er mehrere Chancen: Bestehende Prozesse lassen sich durchleuchten und optimieren, Energieverbräu-che durch Vernetzung der Geräte und Betriebe besser steuern. Detailtiefe Am zweiten Tag stand z. B. bei Hupfer mit Norbert Bauer als Redner das Thema Materialien für die Speisenpräsentation im Fo-kus. Küchenbetreiber erhalten mit den jeweiligen Stoffen, etwa Edel-stahl, Hartstein wie Granit oder Keramik, einen unterschiedlichen Mehrwert in puncto Hygiene und Beständigkeit. Dr. Michael Borchard von der Kanzlei Stangier Regel Borchard beschäftigte sich im letzten Vor-trag mit dem Thema Vergaberecht für öffentliche Aufträge, zu dem einige der Teilnehmer zahlreiche Fragen hatten. Auf Planer, Herstel-ler und Bauherren kommen neue Tücken in den Ausschreibungen zu, denn die Interpretationsspiel-räume werden größer. Zwar soll nicht mehr der bil-ligste Anbieter den Zuschlag erhalten, künftig dürfen z. B. strategische Ziele der Bauherren mit einfließen.
 Im Abschlusstalk betonten die Verbandsvertreter, Martin Rah-mann vom FCSI und Hans-Peter Nollmann vom VdF, den Wert des Seminars für ihre Berufsgruppe. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung für uns, von der wir viel mitnehmen können“, erklärte Martin Rahmann. „Wir brauchen Networking in unserer Branche, das ist hier wieder einmal perfekt gelungen.“ Hans-Peter Nollmann schätzte die hohe Detailtiefe der Informationen. Am Ende waren Veranstalter wie auch Teilnehmer zufrieden mit dem Seminar, seiner Organisation sowie den Vorträgen, aus denen jeder etwas für seine Arbeit mitnehmen konnte. „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung für uns, von der wir viel mitnehmen können.“ Martin Rahmann Technik


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