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Foto: DKV-Residenz nennt er Beispiele. Diese Einstel-lung wurde durch seine bisheri-gen Karrierestufen geprägt, u. a. arbeitete er im Kempinski Berlin, in der Meierei Bremen und im Mi-chelin- Stern-Restaurant La Table im Spielcasino Hohensyburg. Auch einen Einblick in die klassi-sche Gemeinschaftsverpflegung bekam er, als er regelmäßig im Winterurlaub während seiner Aus-bildung im Schloss Hotel Peters- hagen dreiwöchige Praktika in der Großküche des Klinikums Bad Hopfenburg absolvierte. Vielseitige Erfahrungen zu sam-meln, kann er jedem nur raten. Den Beginn für eine erfolgreiche Karriere als Koch sieht er jedoch in der klassischen Gastronomie. „Die Arbeit im Hotel bringt einem bei, den Gast nicht nur als eine Num-mer zu sehen, sondern aus Gästen Freunde zu machen“, sagt er. „Da gilt es häufig ge-nug, sich durchzu-beißen!“ Die gesamte Aus-bildung Hotel bringt einem bei, den Gast nicht nur als eine Nummer zu sehen, sondern aus Gästen Freunde zu in der Gemeinschafts-verpflegung zu absol-vieren, „Die Arbeit im hält er nicht für sinnvoll. „Vor allem in der Care-Verpfle-gung ist man an sehr knapp kal-kulierten Tagessätzen gebunden. Das ist nicht einfach“, weiß Ralf Sommer. In vielen Großküchen wird seiner Ansicht nach deshalb zu wenig „frisch gekocht“. „Wer hier seine Ausbildung absolviert, hat später kaum eine Chance, als Koch z. B. im Hotel zu arbeiten“, gibt er zu bedenken. Starthilfe geben Um seine Erfahrungen weiter-zugeben, hat Ralf Sommer i.d.R. einen bis zwei Azubis im Haus. Er arbeitet mit einer Agentur zusam-men, die Jugendliche vermittelt, die sonst keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hätten. „Ich hatte es früher auch nicht immer leicht. Aber ich habe mich durch-gekämpft, nach der Hauptschule besuchte ich die Realschule, dann kam die Ausbildung. Diese Chance möchte ich jetzt auch anderen er-möglichen“, sagt er. „Wenn man sich der Jugendlichen annimmt, dann öffnen sie sich.“ Einige sei-ner Azubis haben mit Bravour die Ausbildung bestanden und wur-den dafür ausgezeichnet. Ralf Sommer fordert von seinen Azubis aber auch das nötige En-gagement für den Beruf. Sein Wunsch ist es, die Ausbildung zum Koch vielschich-tiger zu gestalten: „Ab auf den Groß-markt, hin zum Fischmarkt, rein in die Metzge-rei... oder im Hotel alle Stationen zu durchlaufen. Das finde ich gut und sinnvoll“, nennt er verschie-dene Möglichkeiten. Solange es die Ausbildung nicht vorschreibt, könnte man das durch ein ent-sprechendes Netzwerk abdecken. „Ich finde es wichtig, dass man so viel wie möglich an Wissen und Erfahrungen mitnimmt“, sagt er – denn davon profitiere man letzt-endlich. lan machen.“ Perfekte Speisenverteilung mit System. MenüMobil. ClassicLine ClassicLine InductLine AirLine ContactLine ProfiLine A-6401 Inzing | Dr. Gustav-Markt-Weg 18 Tel.: +43/52 38/88 661 | Fax: +43/52 38/88 778 www.menu-mobil.com | office@menu-mobil.com 11 /2015 GVmanager 45 FOOD SE R VICE SYSTEMS FOOD SERVICE SYSTEMS FOOD SE R VICE SYSTEMS FOOD SE R VICE SYSTEMS FOOD SE R VICE SYSTEMS FOOD SE R VICE SYSTEMS FOOD SE R VICE SYSTEMS ClassicLine ................................................................. • Classic • EcoClassic • Universal ................................................................. Das kompakte Transportsystem sorgt mit optimaler Isolierung der kalten und der heißen Menügänge für einen perfekt temperierten Genuss. 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