Page 43

GVmanager_11_2015

Foto: MenüMobil dert werden, damit die Zirkula-tion der Kaltluft zwischen den Tabletts gewährleistet ist. Das heißt, im hinteren Bereich und auch im vorderen Bereich des Tablett-Transportwagens sind zwischen Tablett und Wand ca. 2 cm Freiraum entstanden. Auf diese Weise kann ein Luft-kreislauf erzeugt werden: Die kal-te Luft fällt nach unten, warme Luft steigt damit nach oben. Wie punktet die Kühlung mittels Crushed Ice im Küchenalltag? Diese Art der Kühlung ist absolut umweltfreundlich und kostenmä-ßig sehr günstig, da wir nur Was-ser und etwas Strom für die Eis-erzeugung benötigen. In der Zwischenzeit haben wir auch die Crushed Ice-Kühlung für das System Inductline mit Andockstation entwickelt, sodass auch das Induktionssystem mit N’Ice&easy-Kühlung ausgestattet werden kann. Hauptsächlich geeignet ist die Kühlungsform für Großprojekte und Zentralküchen. Sowohl für unsere Produkte Contactline als auch Inductline haben wir mittler-weile einige Aufträge für Anlagen mit N’Ice&easy-Kühlung. Inwieweit waren bei dieser Ent-wicklung Kunden von Ihnen als Impulsgeber im Einsatz bzw. weitere Hersteller an der Entwick-lung beteiligt? Wir haben bereits in der Ver-gangenheit immer wieder Neu-entwicklungen mit Kunden um- Klinik & Heim ANZEIGE Software für die Küche Premium Version 33.0.2.14 SPEISEPLAN REZEPTUREN EINKAUF BUCHFÜHRUNG PRODUKTION EINSTELLUNGEN CENlog  Matthias Höfig  Telefon +49 (0)3631 469529  info@cenalog.de  www. cenalog.de KÜCHENADMIN AUS DEM HAUSE CENALog konzentriert sich auf das Wesentliche eines Küchenprozesses und eignet sich besonders für kleinere Küchen. Die Software besitzt eine klare, leicht zu überblicken-de Struktur, weshalb sich diese nach einer kurzen Einweisung intuitiv bedienen lässt. Für einen schnellen Start enthält die Datenbank bereits viele Artikel und ca. 350 Rezepturen. Eine integrierte Excel-Schnittstelle dient dem Import eigener Lieferantenartikel. Individuell konfigurierbare Vorlagen ermöglichen den automatischen Druck des Speiseplans mit Nährwerten und Allergenen im gewünschten Layout. Informationen und Download zum kostenlosen 30-Tage-Test: www.kuechenadmin.de gesetzt, diese zur Marktreife entwickelt und in unser Standard-programm mit aufgenommen. Da wir die Tablett-Transportwa-gen nicht selbst produzieren, sondern nach unseren Vorgaben von Kooperationspartnern pro-duzieren lassen, sind damit auch immer unsere Hersteller in die Entwicklung neuer Geräte mit eingebunden. Auf welche Ihrer Systeme ist die neue Kühlung anwendbar? Wir führen in unserem Produkt-portfolio alle am Markt befindli-chen Regeneriersysteme – also: Induktion, Heißluft und Kon-taktwärme. Die neue Kühlung eignet sich für Induktion und Kontaktwärme, jedoch nicht für das Heißluftsystem. Grund dafür ist, dass bei diesem System un-bedingt eine aktive Kühlung mit Kühlaggregat notwendig ist. Ist es möglich, dass Kunden, die bereits Geräte von Ihnen nutzen, diese mit der neuen Kühlung nachrüsten? Kunden, die bereits unsere Syste-me, bzw. Tablett-Transportwagen nutzen, können wir die Kühl- methode N’Ice&easy nicht an-bieten, da eine Nachrüstung für Tablett-Transportwagen für diese Kühlung mit sehr großem Auf-wand verbunden wäre. Sie bieten auch Produkte für das Essen auf Rädern-Geschäft an. Inwieweit punktet eines der Pro-dukte im direkten Vergleich mit anderen mit einem besonderen Mehrwert? Für die Versorgung für Essen auf Rädern liefern wir an unsere Kun-den weltweit seit etwa 30 Jah- ren die bewährten Systeme MenüMobil Classic, Eco-Classic und Universal. Da Einrichtungen mit 300 bis 500 Essen auf Rädern täglich in der Warmverteilung große Logis-tikprobleme haben und diese Menge hauptsächlich in Cook & Chill-Küchen produziert wird, ha-ben wir darüber hinaus schon vor Jahren unser System MenüMobil Inducook entwickelt. Dieses Sys-tem ist in den Benelux-Ländern, in Deutschland und in Österreich bei vielen Kunden im täglichen Einsatz. Welche Vorteile bietet das System Inducook konkret? Einerseits kann die Küche durch den Einsatz des Systems zeitun-abhängig produzieren und por- tionieren. Andererseits kann ein Essenswagen bei der Kaltanlie-ferung bis zu 90 Essen an ei-nem Vormittag ausliefern. In der Warmverteilung ist die Zahl hin-gegen auf maximal 30 Menüs be-grenzt, die genau zur Mittagszeit ausgeliefert werden müssen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Es-sensteilnehmer sind ebenso zeit-unabhängig in ihrer Essenszeit, da für die Regeneration lediglich ein Knopfdruck getätigt werden muss. 35 Min. später sind Suppe und Hauptspeise heiß, Salat und Dessert bleiben kalt. Wie sieht für Sie die Zukunft der Patienten- und Seniorenverpfle-gung aus? Wie müssen auch Sie, als Hersteller und Anbieter von Speisenverteilsystemen, darauf reagieren? Die Zukunft der Patienten- und Seniorenverpflegung wird sich weiterhin auf Zentralküchen kon- zentrieren. Als Anbieter und Her-steller von Speisenverteilsyste-men werden wir unsere bereits bewährten Systeme weiterent- wickeln und für die Kundenan-wendung optimieren. Herr Draxl, vielen Dank für das Gespräch! sar Mittels Förderband (Bild. o.) wird der Tablett-Transportwagen (l.) mit Crushed Ice befüllt, das zur Kühlung der Kaltkomponenten für bis zu 24 Stunden dient. 11 /2015 GVmanager 43


GVmanager_11_2015
To see the actual publication please follow the link above