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GVmanager_11_2015

Fotos: Lauther Geschmack und die Bedürfnisse unserer Patienten anzupassen. Durch den Workshop können wir nun noch einmal etwas an den Gerichten feilen, um noch mehr Patienten zufriedenzustellen.” Ansprüchen gerecht Helmut Heisig, Gebietsleiter des Catering-Unternehmens Sodexo, hebt die Bedeutung des „abge-hobenen Roomservices“ hervor, den Marfo seinen Kunden bietet: „Es ist schon herausragend, was hier in den Niederlanden getan wird, um eine ,einfache‘ Pati-entenversorgung auf die Beine zu stellen. Die hier produzierten Menüs sind keine klassische Kran-kenhaus- Verpflegung, wie wir sie in Deutschland größtenteils ken-nen, sondern gemäß den Ansprü-chen, die heute an ein Essen gestellt werden, top zusammengestellte Menüs.” Im Verlauf des Workshops kochten Helmut Heisig, Thomas Schrehardt und Ilona Laue mit dem interna-tional aufge-stellten Köche- Team um Chef- Entwickler Stef-fen Mattmüller die drei Gerichte Zan-derröllchen auf bun-tem Linsengemüse, Schweinemedail-lons im Pumperni-ckel- Mantel sowie einen Tafelspitz mit Apfelkren. Für jedes Bedürfnis Bis die fertig an-gerichteten Spei-sen am zweiten Tag des Work-shops verkostet wurden, erfuh-ren die Teilneh-mer am Vortag, welchen Weg das Unterneh-men Marfo von der Rezeptur bis zum Produktstan-dard wählt. Das breite Produktsortiment für den deutschen Markt umfasst ak-tuell bereits 250 Komponenten und Menüs. Auf spezielle Anfor-derungen wie Halal- und Koscher- sowie diätetische und allergen-freie Gerichte suchen die kreativen Köpfe in der Produktentwicklung immer die passende Antwort. Für den Care-Bereich gibt es pürierte, in Form gebrachte Komponenten sowie Gerichte mit weniger Ein-waage und hohem Eiweiß- und Kaloriengehalt. Verpflegungsma-nager erhalten das Sortiment in Rundum-Service für eine optimale Speisenverteilung Ihr direkter Draht zum ISECO+ +49 (781) 63 90 69-0 Weil Nahrung gesund macht Was ISECO auszeichnet: Das vielfältige Produktportfolio für Zentral- und Stationsküchen, die um fassende Beratung, die Betreuung über die Inbetrieb nahme hinaus und das nachhaltige Zukunftsdenken. ISECO liefert mit seinen Systemen die optimale Lösung für die Speisen-verteilung an Krankenhäusern und Seniorenheimen. Entdecken Sie Ihre ISECO-Vorteile! Prozessbetreuung > Erstkontakt >1 Analyse 2 >8 rtung >Planung 3 > FWa 7 >Kundendienst inanzierung 4 6 > >inweisung 5 Inbetriebnahme E &ISECO GmbH In der Jeuch 6 77656 Offenburg Tel. +49 (781) 63 90 69-0 Fax +49 (781) 63 90 69-28 www.iseco.eu/de info@iseco-gmbh.de Umstellung unserer Essensversor-gung erhielten wir von vielen un-serer Patienten die Rückmeldung, dass sie bei den Mahlzeiten einen deutlichen Verbesserungsbedarf sehen. Auf unsere Initiative hin haben wir daher bereits im Vor-feld des Workshops mit Marfo da-ran gearbeitet, die Speisen an den Form von Tellergerichten, Einzel-portionsschalen und Einzelkom-ponenten, aber auch in Groß-gebinden. Testessen bestanden Bevor jedoch über diese Dimen-sionen für die potenziellen Abneh-mer aus Deutschland gesprochen und verhandelt wird, stand am Schluss des Workshops die Verkos-tung der Gerichte auf dem Pro-gramm. Diese entscheidet, ob ein sogenanntes „Rework” (dt: Nach-besserung) von Marfos Köchen nötig ist. Um ein möglichst au-thentisches Feedback hinsichtlich Aufbereitung, Präsentation und Geschmack zu schaffen, wurden die Gerichte zwei Stunden gefros-tet und danach im Dampfgarer regeneriert. So erkennen Thomas Schrehardt, Ilona Laue sowie Helmut Heisig, ob die Gerichte in ihren Verpflegungsbetrieben genau so aussehen und schme-cken, wie im kleinen Rahmen im Creadome. Jetzt zeigte sich, ob die fein säuber-lich protokollierten Rezepte über-arbeitet werden müssen. Es geht um Optik, Temperatur und vor allem den Geschmack. Das Fazit der Testesser fiel – bis auf kleine Rework-Aufträge an Steffen Matt-müller und sein Team – positiv aus; auch bei Marfo-Deutschland Manager Wolfgang Schohl: „Die Muße und Zeit, die wir uns bei der Produktentwicklung mit den Kunden genommen haben, hat sich gelohnt.“ Das Ziel, die Menüs punktgenau auf die Anforderung der Kunden anzupassen, wie die des Bürgerhospitals in Frankfurt oder auch Sodexo, welche die Gerichte in Deutschland dann problemlos anbieten und servie-ren können, sei erreicht worden. Bis sich der erste Patient allerdings im Krankenhaus über die neuen Gerichte freuen kann, müsse noch die Frage der Zusatzstoffe, Aller-gene und Geschmacksverstärker geklärt werden. „Dies ist uns im Bürgerhospital besonders wichtig und wird zudem vom deutschen Markt gefordert”, wie Thomas Schrehardt erklärt. Um noch mehr deutsche Verpfle-ger für die Marfo-Küche zu be-geistern, versprechen Wolfgang Schohl und Steffen Mattmüller, dass dies „bestimmt nicht der letzte Workshop” gewesen ist. lau


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