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GVmanager_11_2015

Fotos: Harbeck, Seidl Zeit für neue Wege Mit einer bunten Mischung aus Vorträgen und der Möglichkeit zum Netzwerken ging das 12. -Symposium in Fürstenfeldbruck zu Ende. Symbolisch, mit dem Bild von einem Son-nenaufgang, eröffnete Oliver Schrock, Prokurist und Leiter des Einkaufsportals bei S&F-Consulting, das 12. S&F-Symposium, das unter dem Motto „Zeit für neue Wege“ stand. „Nichts ist so beständig, wie der stetige Wandel“ – zitierte er zu Beginn den Philo-sophen Heraklit und zog damit einen Ver-gleich zur sich stetig wandelnden Außer- Haus-Branche und den gestiegenen An-sprüchen „Stillstand bedeutet Rückschritt. Andernfalls muss man sich nicht wundern, wenn man von der Konkurrenz überholt wird.“ Arno Meier der Gäste. Aufbruchstimmung, der Blick über den Tellerrand und der Mut zur Ver-änderung standen deshalb in den zwei Veran-staltungstagen des S&F-Symposiums am 15. und 16. Oktober auf der Agenda. Vor allem in der Gesprächsrunde zum Abschluss der Veranstaltung verwiesen die Referenten da-rauf, dass es zwingend notwendig sei, immer wieder in die „Töpfe der anderen zu schauen“ und Veranstaltungen wie das Symposium zu nutzen, um neue Impulse von Branchenkolle-gen sowie Industriepartnern für die (Weiter-) Entwicklung eigener Konzepte mitzunehmen. „Denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Andern-falls muss man sich nicht wundern, wenn man von der Konkurrenz überholt wird“, brachte es Arno Meier, Regionalleiter des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, auf den Punkt. Wichtig sei es, gemeinsam mit den Mit-arbeitern zu überlegen, wo die Nöte liegen. Denn, wenn man das eigene Personal bei der-artigen Entscheidungen miteinbeziehe, seien diese auch motiviert, Neuerungen umzuset-zen, erklärte Egmont Merté, Gastronomieleiter der Allianz SE in München und GV-Manager des Jahres 2015. Auch Dirk Lauscher von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg be-tonte, dass die Unternehmensziele vorgelebt werden müssten – und das bis zum letzten Mitarbeiter. Nur so könne ein Unternehmen auch erfolgreich wirtschaften. Für die Zukunft Neue Impulse für den Alltag der GV-Manager lieferte das umfangreiche Vortragsprogramm, das sowohl Erfah-rungsberichte von GV-Managern als auch Impulsbeiträge zu aktuellen und Zu-kunftsthemen um-fasste. Einen Einstieg in die Thematik gab Dieter Mailänder, Geschäftsführer der mailän-der marketing foodservice fachagentur, indem er sich mit der Frage „Was erwartet uns in den kommenden zehn Jahren?“ befasste. Eine Glaskugel für den Blick in die Zukunft könne er den Teilnehmern des Sysmposiums nicht bie-ten, dennoch aber den Rat, sich aufmerksam innerhalb sowie außerhalb der Branche nach neuen Lösungsansätzen umzusehen. „Denn wer die Zukunft gestalten will, muss (erst) die Gegenwart verstehen“, appellierte er. Im Anschluss daran stellte Gerd Schulte- Terhusen, Leiter Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg, das Ver-pflegungskonzept dar, das z. B. mit einem 20%igen Anteil an vegetarischen und vega-nen Speisen aufwartet. „Hier kann man nicht mehr von einer Minderheit sprechen“, brachte es der GV-Manager des Jahres 2014 auf den Punkt. Besonders der Service sei für ihn ein wichtiger Faktor im Mensaalltag, was er mit dem Film „Remember me“ verdeutlichte. Ein gutes Essen tröste nicht über einen schlechten Service hinweg, schlechter Service hingegen könne für das Fernbleiben der Gäste sorgen. Nachhaltig ausrichten Ob Nachhaltigkeit ein Unwort oder Mode-begriff ist oder die Thematik doch aktuell Der neue JOKER MT Einfach kochen – jetzt auch in der Kompaktklasse Neu in 2/3 und 1/1-Ausführung  Einzigartige MT Technology  Intuitives MultiTouch-Display  Multi Connect: USB, LAN, WLAN  Klein und kompakt: nur 52 cm breit  Aufl agenabstand 67 mm  Echte vollautomatische Reinigung autoclean® MT Eloma GmbH | + 49 (0) 8141 395 - 0 | www.eloma.com


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