Manager im Gespräch - Jürgen Thamm,Compass Group, Eschborn: Mit Leistungen weiterbringen

GVmanager_11_2015

Mit Leistungen weiterbringen Foto: Compass Group Manager im Gespräch Der Catering-Markt befindet sich im Wandel, auf den es sich einzustellen gilt. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Compass Group, Jürgen Thamm, stand dazu Rede und Antwort. Herr Thamm, die Compass Group Deutschland beschäftigt mehr als 16.000 Mitarbeiter. Je mehr Beschäftigte, umso mehr Verantwortung – mit welcher Philosophie realisieren Sie diese? Bei uns arbeiten „LebenLeichterMacher“ – egal ob Kundenbetreuer oder Servicekraft vor Ort. Bei der Qualität unserer Mitarbeiter überlassen wir nichts dem Zufall, sondern ha-ben für alle Mitarbeiter und Führungskräfte umfangreiche Personalentwicklungsprogram-me erstellt. Damit möchten wir unseren Mit-arbeitern die richtigen Kompetenzen für den Berufsalltag an die Hand geben, mit denen sie für unsere Kunden und Gäste eben tatsächlich „LebenLeichterMacher“ sein können. „Wir möchten unseren Kunden das Leben leich-ter machen. In allem, was wir tun!“ – so lautet die Kernaussage Ihrer Unternehmensphiloso-phie. Was verbirgt sich dahinter? Wo andere Probleme suchen, finden wir die Lösung. Wo andere Fragen aufwerfen, beraten wir. Unser Anspruch ist es, unsere Kunden mit unseren Leistungen weiterzubringen: ob im Catering, bei Sicherheitsdiensten oder mit Rei-nigungsservice. Wir nehmen den Kunden Auf-gaben ab und machen ihnen damit jeden Tag aufs Neue ein bisschen leichter. Das ist es, was wir können! Und so kann sich der Kunde ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Eine ausgewogene Ernährung als Grundlage der Ernährungsstrategie für Betriebsrestau-rants stellt sowohl die Mitarbeiter als auch Unternehmen als Arbeitgeber vor Herausforde-rungen. Wie sehen diese aus? Die Gesundheit der Mitarbeiter beeinflusst den Erfolg eines jeden Unternehmens. Durch un-gesunde Ernährung und Stress am Arbeitsplatz können die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter leiden. Übergewicht und Rü-ckenschmerzen sind symptomatisch dafür. Hier sind wir uns unserer Verantwortung be-wusst, unseren Kunden, Gästen und Mit-arbeitern entsprechend ausgewogene und abwechslungsreiche Speisen anzubieten. Mit unseren Ernährungskonzepten erreichen wir das auf hohem Niveau, z. B. mit unserer kalo- rienreduzierten Eigenmarke Vitalien, mit der wir auch mit Fit for Fun kooperieren. Zusätz-lich erreichen wir dies auch mit der Koope-ration mit der „Healthy-Fast-Food“-Kette dean&david und dem Konzept Healture® Brainfood by Compass. Mit Fit for Fun können Ihre Gäste am Online- Ernährungs- und -Bewegungsprogramm Youfit teilnehmen. Mit Ihren Marken Vitalien und Brainfood wollen Sie den Trend zur gesund-heitsbewussten Ernährung vorantreiben. War-um macht „richtiges“ Essen schlau? Das möchte ich Ihnen gern am Beispiel Brain-food verdeutlichen: Gemeinsam mit dem wis-senschaftlichen Partner Healture haben wir ein Nährstoffprofil entwickelt, mit dem das Gehirn über den gesamten Tag hinweg gleichmäßig mit Energie versorgt wird. Auf diese Weise wird u. a. verhindert, dass es zum Mittagstief kommt. Der Mitarbeiter bleibt somit über den Tag hinweg leistungsstark. Gewöhnliche, zuckerhaltige Snacks können einen „Teufelskreis“ von Insulinausstoß, Un-terzuckerung und erneutem Heißhunger aus-lösen, was eine Belastung mit langfristigen Ne-benwirkungen für den Körper darstellt. Ein op-timal versorgtes Gehirn erfüllt seine Aufgabe als Steuerzentrale besonders gut und fördert die Funktion und Gesundheit des ganzen Kör-pers – so macht Essen gewissermaßen ‚schlau‘. Die Leistungsfähigkeit steigt, und das Risiko für Diabetes, Burnout und neurologische Erkran-kungen wie Alzheimer wird verringert. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat in diesem Jahr den vorbild-lichen Einsatz von Eurest Deutschland, einem Ihrer Tochterunternehmen, im Arbeits- und Ge-sundheitsschutz ausgezeichnet. Welchen Inhalt hat die konzernweite Initiative „Safety first in everything we do“? In Sachen Sicherheit gibt es bei uns keine Kompromisse. Wir legen uns selbst strengste Kontrollauflagen auf, die über die einschlägi-gen Normen für Hygiene, Arbeitssicherheit und Umweltschutz hinausgehen. Wir arbeiten permanent an der Stärkung unserer Sicher-heitskultur. Um ein Beispiel zu nennen: Alle Lieferanten werden einem ausführlichen und strengen Prüfprozess unterzogen, bevor sie ge-listet werden. Die Einhaltung unserer internen Standards lassen wir u. a. von einem unabhän-gigen Dienstleister überprüfen. Lebensmittelverschwendung und Müllproduk-tion sind wichtige Themen nicht nur in der Catering-Branche. Sie versuchen, beides, so gut es geht, zu minimieren. Welche sind bei Ihnen 12 GVmanager 11 /2015


GVmanager_11_2015
To see the actual publication please follow the link above