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GVmanager_10_2014

Fotos: privat Energieeffizienz All Inclusive? MKN ist zudem serienmäßig mit einem Wärmetauscher zur Wärmerück-gewinnung Rüdiger Knieps, Electrolux Professional: Das Thema Ressourcen spielt bei Electrolux schon in der Herstellung der ProThermetic-Geräte eine sehr große Rolle. So kommt das geothermische System unserer Pro-duktionsanlagen ohne fossile Brennstoffe aus und hat den Energieverbrauch um mehr als 90 % reduziert. Am Gerät selbst reguliert die Steuerung mit der Power-Control die Energiezufuhr auch bei länge-ren Kochvorgängen. Das Kochgut kann so mit der minimal benötigten Energie auf optimaler Temperatur gehalten werden. Das geschlossene, indirekte Heizsystem der ProThermetic-Geräte verkürzt durch einen Ar-beitsdruck von bis zu 1,5 bar die Aufheizzeiten um bis zu 40 % und ist somit sehr energiesparend – bei Gewährleistung guter Speisenqualität. Holger Jenes, Eloma: Ein Beispiel für die Effizienz des neuen Eloma GeniusMT ist das patentierte Frischdampfsystem, das Boiler und Di-rekteinspritzer verbindet. Das Beschwadungswasser wird mittels patentierter Wärmerückgewinnung (Multi-Öko- System) vortemperiert – das spart Energie und der Frischdampf ist ohne Vorheizen in Sekundenschnelle verfügbar. Durch den Hochleistungs-wärmetauscher werden z. B. bis zu 16 % Energie gespart. Für das Multi-Öko- System wurden wir mit dem Dr.-Georg-Triebe-Innovationspreis in der Kategorie Ökologie und Wirtschaftlichkeit ausgezeichnet. Das voll-automatische Reinigungssystem sorgt zudem für hervorragende Ergeb-nisse bei minimalem Wasser- und Reinigerverbrauch. Kathrin Sticher, Frima: Dank eines patentierten Heizsystems und einer intelligen-ten Steuerung der Garprozesse arbeitet das VarioCooking Center Multificiency® von Frima serienmäßig wesentlich effizienter als konventionelle Kipper, Kessel und Fritteusen. Ein herkömmlicher Kipper arbeitet mit einem Wirkungsgrad von etwa 60 %, das VarioCooking Center® erreicht hingegen 95 %. Das wirkt sich unmittelbar auf den Stromverbrauch aus. Weitere serienmäßige Features wie die Übernachtgarfunktion oder das Langzeitgaren ermögli-chen zusätzliche Energieeinsparungen. Um interessierten Kunden objek-tive Vergleichsmöglichkeiten zu bieten, sind die unabhängig getesteten Energieverbrauchswerte aller Multificiency-Modelle in der HKI Cert Da-tenbank Großküchentechnik veröffentlicht – als erste und bisher einzige in den Kategorien „Fritteusen“, „Kippbrat- und Standbratpfannen“ so-wie „Kipp- und Stand-Druckgarpfannen“. Anja Halbauer, MKN: Mittels umweltschonender Technologien produziert MKN energieeffiziente Profikochgeräte, welche darauf ausgelegt sind, den Ressourcenverbrauch von Küchen zu reduzie-ren. Ein Beispiel mit diversen serienmäßigen Energiespar - features ist der MKN Kombidämpfer FlexiCombi MagicPilot. Seine dreifach verglaste Garraumtür verfügt über eine besonders hohe Iso-lierwirkung, reduziert so Wärmeverluste und beeinflusst damit auch Küchenklima und Abluftmenge positiv. Der FlexiCombi MagicPilot von ausgestattet. Darüber hinaus kann der Anwender dank des Features GreenInside jederzeit selbst die Verbrauchswerte von Wasser und Energie direkt am Gerät ablesen. Paul Mayser, Palux: Die Themen Energieeinsparung und Reduzierung der Be-triebskosten für den Anwender setzen wir z. B. durch eine gute Isolierung, den Einsatz optimierter Beheizungssys-teme bei thermischen Geräten sowie von elektronischen Baugruppen und Elementen für eine bessere Regelung um. Dort, wo auch ein Kosten-Nutzen-Effekt entsteht, kann Induktionstechnik weite-re Vorteile bringen. Darüber hinaus setzen wir generell auf neue Ferti-gungsverfahren. Konkret heißt das z. B., dass die Heißluftdämpfer von Palux eine Wärmerückgewinnung integriert haben – Kondensat und Ab-dampf werden so genutzt, um zulaufendes Frischwasser von 15 bis 65°C zu erwärmen. Die Fritteusen Serie Fry Star punktet durch eine elektroni-sche Steuerung, welche das Öl schont und die Leistung erhöht. Ziel der Entwicklung ist es aber nicht nur Energie zu sparen. Die Betriebskosten, in denen auch die Energie enthalten ist, sollten eine viel wichtigere Rolle spielen. Faktoren wie Personalkosten, Reinigungsfreundlichkeit, Produk-tivität, Effektivität usw. sind in Summe nicht zu unterschätzen. Janine Kühn, Retigo: Es werden immer ausgeklügeltere Verfahren entwickelt, um Ressourcen zu sparen – oft über die Steuerung gelöst. Bei uns ist das z. B. das Abschalten der Heizelemente in einem gewissen Toleranzbereich. Auch das manuelle Einschalten eines „Eco-Modus“ bis hin zu Verbrauchsanzeigen geht in diese Richtung. Darüber hinaus zeichnen sich Retigo-Geräte durch star-kes Material aus, z. B. einen 1,2-mm-Edelstahl, eine 4-cm-Garraumiso-lierung und die doppelt verglaste konvexe Tür. Das sorgt für einen mög-lichst niedrigen Wärmeverlust und seltenes Nachheizen: bei Niedertem-peraturgarverfahren sind das teils nur noch 7 % der Zeit. Die Energie zum Aufheizen des Wassers reduzieren sowohl in unseren Einspritz- als auch den Boiler-Modellen Wärmetauschsysteme. Zum Energiesparen gehört für mich zudem abzuwägen, wann der Einsatz des Kombidämp-fers vielleicht weniger sinnvoll ist, wie bei Einzelbestellungen, und auch wann eine automatische Reinigung wirklich gefordert ist. Wir verzich-ten z. B. bewusst auf eine zwanghafte Vorgabe von Reinigungszeiten. Herzlichen Dank für die Statements! kir Wie stattet die Industrie ihre thermischen Geräte serienmäßig aus, um beim Energiespar-Hype mitzuhalten? Wir haben uns umgehört. UNTERNEHMEN IM NETZ www.igefa.de 10/2014 GVmanager 53


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