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GVmanager_10_2014

unserem Vitalmenü. Zudem kann der Gast die Regeln und zugrun-deliegenden Kriterien auf der Job & Fit-Homepage ausführlich verifizieren. Über welche Kanäle kommunizie-ren Sie selbst mit den Gästen? Wie sieht das bisherige Feedback zur Job & Fit-Zertifizierung aus? Neben dem Einsatz von Flyern, Plakaten zu Job & Fit, einer mo-natlichen Info-Kampagne mittels Tischaufstellern und Handzetteln haben wir uns schon vor Jahren dazu entschieden, unsere Res-taurants mit einem modernen Bildschirm-Informationssystem auszustatten, über das wir unsere Gäste informieren. Darüber hi-naus kann jeder Gast alle für ihn wichtigen Informationen dem Intranet der Deutschen Bahn ent-nehmen. Für die Mitarbeiter der DB Gastronomie steht außerdem das eigene casino-net als Informa-tionsplattform zur Verfügung. Die Informationssysteme bieten eine Kommunikationsplattform, das intranet-basierte Schwarze Brett, wo jeder seine Meinung und Wünsche übermitteln kann. Die Resonanz zu Job & Fit ist bisher durchweg positiv. Je nach Restau-rant und Nutzergruppe entfallen 8 bis 20 % der verkauften Essen auf die Job & Fit-Linie. Wie bewältigen Sie den Spagat zwischen dem Ziel, dass sich mög-lichst viele Mitarbeiter gesund er-nähren und der erfahrungsgemäß hohen Nachfrage nach Curry-wurst & Co.? Wir leben nach einem Grund-satz: Wir nehmen unseren Gästen nichts weg. Aber wir wollen, dass sich unsere Gäste dennoch ge-sund ernähren und platzieren den Salat vor den Pommes frites. Gibt es auch Maßnahmen betrieb-licher Gesundheitsförderung, die gezielt den Arbeitsplatz Küche im Fokus haben? Neben den vom Konzern bereit-gestellten sozialen Programmen wie Vereinbarkeit von Familie & Beruf, werden regelmäßig Ar-beitsplatzbegehungen durchge-führt. Darüber hinaus werden sportliche Aktivprogramme und Weiterbildungsmaßnahmen als Manager im Gespräch Prävention zur Verbesserung des „eigenen Gesundheitsverhaltens“ durchgeführt. Betriebliches Gesundheitsmanage-ment ist stark im Kommen, aller-dings wird die Gastronomie dabei oft noch ausgeklammert. Welchen Tipp können Sie GV-Verantwortli-chen für die Interaktion geben? Top-Arbeitgeber sind nicht nur ökonomisch unterwegs, sondern sehen ihren nachhaltigen Un-ternehmenserfolg in der gesell-schaftlichen Akzeptanz. Die be-triebliche Gesundheitsförderung ist ein wichtiger Pfeiler, der nicht nur auf Mitarbeiterzufriedenheit fußt, sondern auch zur Leistungs-fähigkeit beiträgt. Die Betriebs-gastronomie ist der sichtbare und wahrnehmbare Messgrad. Herr Lenk, herzlichen Dank für das Gespräch! kir Wir nehmen unseren Gästen nichts weg. Aber wir wollen, dass sich unsere Gäste dennoch gesund ernähren und platzieren den Salat vor den Pommes frites. Herbert Beltle Euro-Toques Sterne-Koch, Inhaber der Restaurants Altes Zollhaus, Restaurant Aigner und der Rotisserie Weingrün in Berlin, Gastronom des Jahres 2005 „Ich unterstütze das DNSV, weil ich mir wünsche, dass unsere Kinder lernen, die frische Ananas-Frucht von der in der Dose zu unterscheiden!“ Essen will gelernt sein. Im Schulalltag wird von Schulkindern ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert. Dafür benötigen sie eine gesunde Schulverpflegung, die leider noch nicht selbstverständlich ist. Daher widmet sich der Verein Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. der Verbesserung der Qualität in der Schulverpflegung. Unterstützen auch Sie das DNSV mit einer Spende, Ihrem Engagement oder werden Sie Fördermitglied. Foto: Aigner Berlin Alle Infos dazu finden Sie unter: ➘ www.schulverpflegungev.net


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