Branchenblick - Kurz notiert und aktuell

GVmanager_04_2014

Online-Großküche kürt Partner Die Geschäftsführer von Lehmanns Gastronomie aus Bonn, Günther und Stefan Lehmann, haben auf der Internorga die Partner ihres Projekts, der ersten Online-Großküche Deutschlands, gewürdigt. Als Frontcooking im übertragenen Sinn ins Leben gerufen, wollten die Caterer mittels einer Webcam ihren externen Gästen größtmögliche Transparenz bieten und die Küche zeigen. Im Mai 2011 als Livebildlösung gestartet, ist seit dem Relaunch 2013 noch mehr möglich, z. B. der virtuelle 360-Grad-Rundgang. „Ein derart innovatives Projekt kann man nur mit innovativen Partnern realisieren, denen wir mit einem Zertifikat dafür danken wollen“, leitete Stefan Lehmann die Verleihung ein. Daraufhin dankte er dem Hersteller der thermischen Geräte MKN – von dem auch das „Herz der Küche, der FlexiChef“ stammt, dem Spülmaschinenspezialisten Meiko, Ecolab als Reinigungsmittelexperten, Transgourmet als größtem Lieferanten für die nicht-regionalen Lebensmittel, Blanco Professional für die Unterstützung beim Speisentransport z. B. durch GN-Behälter und ALGO als Online- Küchenplaner. www.online-grosskueche.de Branchenblick Dass es nicht unbedingt der Veggie-Day sein muss, hat HiPP mit dem Projekt Halbzeit-vegetarier bewiesen. Die Idee dahinter war, den Mitarbei-tern ohne Zwang die vegeta-rische und vegane Ernährung nahe zu bringen – ohne auf Fleisch verzichten zu müssen. Das Prinzip der Kompromiss-lösung: Zwei Halbzeitvegeta-rier schließen sich zusammen und entsprechen damit qua-si einem Vollzeitvegetarier. So können sie sich abwech-seln im Fleischverzicht und schaffen es gleichzeitig, sich gesünder und bewusster zu ernähren. Das Fazit fällt posi-tiv aus: „Wenn man den Zeit-raum 15.5. bis 13.12.2012 mit dem gleichen Zeitraum 2013 vergleicht, wird deutlich, dass von HiPP-Mitarbeitern 11,9 % mehr vegetarische und vega-ne Gerichte gewählt wurden“, Korrektur zu GVmanager 3/2014: Arena One Im Bericht zur Kassenlösung von Arena One hat die Redaktion Steffen Weeke irrtümlicherweise falsch zitiert. Richtig ist, dass die Transaktionszeit pro Gast um bis zu 60 % und mehr, und nicht um 60 Sekunden verringert werden kann. Es vergehen dement-sprechend nicht 30 Sekunden, sondern nur 10 bis 15 Sekunden bis der nächste Kunde zahlen kann. Halbe Vegetarier Im Mai 2013 startete HiPP in Kooperation mit dem Vegetarierbund Deutschland VEBU das Projekt Halbzeitvegetarier. Die Bilanz nach knapp einem Jahr ist positiv. zieht Josef Holzer, Leiter der HiPP-Betriebsgastronomie, Bi-lanz. „Insgesamt lag der Anteil der fleischlosen Gerichte in Be-zug auf die insgesamt verspeis-ten Hauptgerichte 2013 bereits bei 37,5 %. Das ist ein über-durchschnittliches Zwischen-ergebnis, denn in der GV liegt dieser Wert laut GV-nachhaltig durchschnittlich bei 20-25 %.“ Um die Gäste für die Aktion zu gewinnen, war es nötig, sie um-fassend anzusprechen, Neugier zu wecken und den Austausch über die Erfahrungen anzu-regen. Auch die Veröffentlichungen der Zwischenaus-wertungen im Intranet, die eine hohe Beteiligung an der Aktion von 38,7 % bis September 2013 dokumentierte, war wichtig für die Mitarbeitermotivation. Seit dem Aktionstag zum Start hat die HiPP-Betriebsgastronomie zudem regelmäßig vegetari-sche und vegane Gerichte zum Probieren angeboten. Hierfür holte sich die Küche wiederholt Unterstützung vom Münchner Koch Serkan Tunca. Ein Interview mit Josef Holzer zum Projekt Halbzeitvegetarier, finden ➘ Sie auch online im GVmanager 6-7/2013, S. 10 unter www.gastroinfoportal.de/gvarchiv. Kreativ mit Käse Heinrichsthaler hat erneut seinen Käsebrötchen-Award ausgeschrieben. Mit dem Wettbewerb will das Unternehmen die Vielfalt von Snackangebo-ten z. B. in gastronomischen Betrieben fördern. Teilnehmer müssen lediglich eigene Käsebrötchen- Kreationen fotografieren und samt Rezept bis 30. April 2014 einsenden. www.heinrichsthaler.de Positiv in die Zukunft Das am 1. März 1974 gegründete Studentenwerk Siegen feiert 40-Jähriges: 170 Mitarbeiter sorgen heute dafür, dass die derzeit ca. 18.000 Studenten mit sozialen Leis-tungen versorgt werden. Gastrono-misch zählen dazu zwei Mensen, drei Cafeterien, ein Bistro und ein Restaurant. „Wir verfolgen wei-terhin die Hauptziele campusnahe bezahlbare Wohnmöglichkeiten sowie gutes preiswertes Mensaessen“, sagte Geschäftsführer Detlef Rujanski. Als Zukunftsprojekt nannte er z. B. eine neue Mensa in Siegen-Altstadt. www.studentenwerk.uni-siegen.de MARKENSCHAUFENSTER Fotos: Vegetarierbund Deutschland, Heinrichsthaler Milchwerke, Studentenwerk Siegen, Lehmanns Gastronomie Beratung Management Service für Kliniken, und Senioren-heime 6 GVmanager 4/2014 kompa care GmbH Im Neuneck 1 78609 Tuningen www.kompa-care.de


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