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Fotos: Strohbehn, IHO Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz e.V. www.etolit-green.de Robert Biebl Spült umweltfreundlich Eine zeitgemäße Geschirrreinigung vereint tadellose Hygiene mit effizienten Arbeitsprozessen und Umweltfreundlichkeit. etolit green Compact Reiniger ist der erste Kompaktreiniger mit EU-Gütesiegel für besonders umweltfreundliche Produkte. etolit green Compact Reiniger mit Dosiersystem. Das spart Platz, schont den Rücken und die Umwelt. Fragen Sie Ihren Fachhändler nach der Produktlinie etolit green. etol Hygiene • Allerheiligenstraße 12 • 77728 Oppenau T. 07804 41-127 • F. 07804 41-168 • www.etol.de • hygiene@etol.de Hygienemanagement Bilder: fotolia wir kleinste Pünktchen dort, wo sich Scha-ben bewegen“, skizziert er. Das Gel enthält zu 99,9 % lebensmittelähnliche Lockstoffe und besteht zu 0,1 % aus dem Wirkstoff, der die Schaben abtötet. „Es ist enorm wichtig, dass die Küche in allen Be-reichen hygienisch sauber ist, ansonsten ist das Nahrungs-angebot für die Schabe zu groß“, begründet der Ex-perte. „Gerade Geräte, die auf Sockeln stehen, sollten von unten gründ-lich gereinigt werden.“ Die Schaben halten sich in warmen Hohlräumen wie Tellerwärmern auf und kom-men zum Fressen heraus. Um die Tiere zu finden, müssen Türen und Klappen geöffnet werden. Generell gibt die Gesetzgebung vor, nach dem so-genannten Minimierungsgebot zu handeln, d. h. der Schädlingsbekämpfer muss das Ver-fahren einsetzen, welches am wenigsten ge-fährlich und umweltbelastend ist. Beratung statt Bekämpfung Für die verschiedensten Insekten gibt es zudem Pheromonfallen, die z. B. im Trockenlager eines gastronomischen Be-triebs aufgestellt werden. „Dörrobstmotten fühlen sich hier wohl und gehen an alle stär-kehaltigen Trockenwaren – von Nudeln, ge-trocknetem Obst, Schokolade bis zu Gewür-zen wie Pfeffer oder Chili.“ Alle Verpackun-gen müssten bei Befall kontrolliert werden. „Die Nachkontrolle ist sehr wichtig“, betont Robert Biebl. Allerdings gibt es keine lang-fristige Gewährleistung für einen späteren Neubefall. „Der Schädlingsbekämpfer kann sich aber in Absprache zu einer Nachbe-arbeitungsverpflichtung bereiterklären“, betont Robert Biebl und appelliert an die Verantwortung der Küchenleiter. Durch eine stichprobenartige Kontrolle des Wareneingangs wird z. B. das Risiko eines Befalls von außen reduziert. Eben-so gebäudetechni-sche Schwachpunkte wie defekte Fliesen und Fugen oder ein zu großer Abstand zwischen Türe und Boden sind zu vermei-dende Schlupflöcher – auch für Mäuse. Ob ein Befall durch die Nager be-steht, wird anhand von Köderboxen festgestellt, in denen sich zunächst ein Nontox-Köder befindet. Nur wenn es um eine Bekämpfung geht, dür-fen toxische Köder eingesetzt werden, die Wirkstoffe zur Blutverdünnung enthalten. Nach vier bis fünf Tagen sollte der Betrieb erneut untersucht werden. „Schädlings-bekämpfer und Küchenleiter müssen da-bei an einem Strang ziehen“, betont der Geschäftsführer. Und was ist für Robert Biebl das Besondere am Beruf? „Es gibt keine Norm, kein Fall ist wie der andere“, zeigt er sich begeistert und erzählt von einem Auftrag, bei dem er und sein Team Wachsmotten aus einem stillgelegten Kamin entfernen mussten, in dem sich Bienen niedergelassen hatten. „Schädlingsbekämpfung ist kein Artikel, der über den Ladentisch geht, sondern in-kludiert individuelle Beratung, Unterstüt-zung und Aufklärung.“ tin Professionell Spülen Der neue Arbeitskreis Ge-werbliches Geschirrspülen (AK GGS) bündelt ver-bandsunabhängig Experten und Industriepartner zum Thema. Im März 2014 hat er die Arbeit aufgenommen, um Praxisempfeh-lungen zu entwickeln, die Verbänden, Be-ratern, Normungsgremien, Planern und An-wendern auf nationaler und internationaler Ebene eine Hilfestellung bieten sollen. Folgende Mitglieder beteiligen sich: Arc International Food Service, Brita Professio-nal, Dr. Schnell Chemie, Chemische Fabrik Dr. Weigert, Diversey Deutschland, Ecolab Deutschland, Hobart, Miele & Cie., Etol- Werk, Presswerk Köngen, Herbert Saier, Winterhalter, Verband der Keramischen In-dustrie und WMF. Ansprechpartner sind Rü-diger Nübling und Marion Zwingenberger. Nager ade Mit den Ultraschallgeräten von Dekur Elec-tronic- Geräte werden Mensch, Tier und Wirtschaftsgüter gegen Nageschädlinge geschützt. Durch das Gerät geraten Ratten und Mäuse in eine Stresssituation, die sich durch unfreiwillige Laufphasen bzw. die Flucht auswirkt. Der Wirkungsbereich des Dekur 6000-4 beträgt ca. 3.000 m². Die Ge-räte werden in einem vollschutzisolierten Kunststoffgehäuse geliefert und haben zwei Jahre Garantie. www.dekur-international.de 4/2014 GVmanager 55


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