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GVmanager_04_2014

Foto: privat 3 Fragen an … … Elisabeth Unmacht, Corporate Engineering bei LSG Sky Chefs Frau Unmacht, durch SIMBA kann der Service-Techniker sofort eingreifen – ist das nicht ein Widerspruch zur Maschi-nentechnik? Nein, das ist kein Widerspruch, sondern eine Ergänzung. Sollte ein Wert über- oder unterschritten sein, muss geprüft werden, woran das liegt. Das kann zum einen an der Auslastung der Spülstraßen liegen, aber eben auch an technischen Dingen, die dann der Service-Techniker regulieren muss. Unsere Spülmaschinen werden zudem regelmäßig gewartet.   Was ist der Unterschied zwischen Ihrem System und Küchenleitsystemen? eines Herstellers gebunden, sondern kann an verschiedene Systeme angeschlossen werden“, fügt sie hinzu. Folgeprojekt gestartet Ein vielversprechendes Folgeprojekt ist im September 2012 gestartet. Dabei werden weitere Hauptenergieverbraucher wie Kli-ma- und Heizungsanlagen an das System angeschlossen und überwacht. „Im Mo-ment ist der Pilot in unserem Betrieb Frank-furt International in den letzten Zügen der Programmierung. Hier kann auf viel Erfah- SIMBA dient lediglich der Dokumen-tation und der Optimierung der Perfor-mance, nicht der Regelung wie ein Kü-chenleitsystem. Was ist der Unterschied zu Energiemanagementsystemen? Diese Systeme takten die elektrische Energiezufuhr der angeschlossenen Kü-chengeräte, um Spitzenlasten herab-zusetzen und somit die Kosten zu redu-zieren. SIMBA hingegen ist ein reines Monitoring-System, was auf Spültechnik ausgelegt ist und mit dem man operative und technische Fehler erkennen kann. Danke für das Gespräch. lan rung aus der Erstellung vom SIMBA zu-rückgegriffen werden. Das System ist noch nicht offiziell getestet, geplant ist aber nach erfolgreicher Prüfung, dies auch auf ande-re Standorte auszurollen“, sagt Elisabeth Unmacht. Der Airline-Caterer LSG Sky Chefs verspricht sich von dieser SIMBA-Fortentwicklung eine weitere, nachhaltige Senkung des Energieverbrauchs um rund 5 %. Bei einer Menge von 1,4 Mio. täglich produzierten und ausgelieferten Mahlzei-ten für Fluggäste ergibt das ordentliches Einsparpotenzial. Sauberkeit, die schmeckt Über neue Trends zu Reinigung, Hygiene und Speisenzubereitung informierte die Fortbildung im Darwineum Rostock. Über 50 Teilnehmer aus Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, der Hotellerie und der Gastronomie folgten der Einladung der Veranstalter Dr. Weigert und Rational. Sie erlebten eine spannende Kombination aus kulturellem Erlebnis, Kochvorführung sowie Vorträgen und Diskussionen zum Thema Hygiene und Reinigung. So wurde erläutert, wie sich immer wiederkehrende Hygienefehler in der Küche vermeiden las-sen und es wurde über den neuesten Stand zur Hygieneampel sowie deren Sinn und Unsinn diskutiert. Zudem wurde gezeigt, wie sich das Raumklima in der Spülküche z. B. durch aktivchlorfreie Reiniger erheb-lich verbessern kann. Die Livevorführung mit dem Rational SelfCookingCenter ver-mittelte zusätzliches Praxiswissen und sorg-te für das leibliche Wohl. Zum Erfahrungs-austausch trugen nicht zuletzt ausreichende Pausen- und Besichtigungszeiten bei. Ein ähnliches Seminar wird am 10. Juli in Neu-markt unter dem Motto „Aktuelle Aspekte für die Profiküche 2014“ stattfinden. ICH KOCHE. SIE KÖNNEN DURCHATMEN. BLANCO COOK – die neue Generation. Frontcooking für anspruchsvolles Publikum. Mit extra leistungsstarker Filter- technik ION TEC und Platz für bis zu vier Kochgeräte. Und für die Gäste wird das Kocherlebnis zum reinsten Vergnügen. www.blanco-professional.de


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