Patientenverpflegung - Franziskus Hsopital, Bielefeld: Eine Küche in Bewegung

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Eine Küche in Bewegung Das Franziskus Hospital Bielefeld zeichnet sich durch seine frische Küche und eine hohe Flexibilität bezüglich Wunschkost aus – fast wie im Hotel. Das Krankenhaus zeigt zudem, dass diese Philosophie Catering und Menüservice nicht ausschließt. Jeder unserer Patienten ist ein Wunsch-kostpatient. So gibt es durchaus mal einen frisch gebackenen Apfelpfann-kuchen außer der Reihe“, erklärt Angelika Rutsch, die stellvertretende Küchenleiterin des Franziskus Hospitals Bielefeld – mit 380 Betten das kleinste Krankenhaus in der Umgebung. Seit über zwei Jahren sind die 41-jährige Diätassistentin und Küchenlei-terin Daniela Aug ein eingespieltes Team. „Wir haben 1995 am selben Tag hier begon-nen und viele Veränderungen erlebt, aber auch angeregt“, resümiert sie. Doch was versteht die Küche nun genau unter einem Wunschkostpatienten? Professionelle und einheitlich gekleidete Verpflegungsassis-tentinnen fragen täglich die Essenswün-sche der Patienten per Handheld für den nächsten Tag ab – für viele Patienten ein Highlight: „Dann geht es mal um etwas Positives, worauf sich die Patienten freu-en. Wie im Hotel ist es hier das Ziel, jeden zufriedenzustellen“, sagt die Stellvertre-tende Küchenleiterin. Daher werden auch am Produktionstag noch Änderungen ent-gegengenommen. Für den Fall der Fäl-le liegt den Patienten standardmäßig die Telefonnummer der Küche vor. „Was wir heute nicht realisieren können, versuchen wir morgen“, berichtet Angelika Rutsch. „Wenn uns jemand persönlich sprechen möchte, kommen wir auch ins Zimmer“, er-gänzt sie. Patienten mit Schluckbeschwer-den oder andere Sonderkostformen werden Nicht nur Ex-Patienten nutzen den Lieferdienst der Küche (l.), die mit Albaöl statt mit Butter arbeitet (r.). Eingespieltes Team: A. Rutsch und D. Aug (M., v. l.). Fotos: Strohbehn Patientenverpflegung 34 GVmanager 4/2014


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