Justizvollzugsanstalt - Justizvollzugsanstalt Heidering, Großbeeren: Auf Nummer sicher

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Fotos: Kirchner Auf Nummer sicher Sicherheit ist das oberste Gebot in einer Justizvollzugsanstalt. Was bedeutet das für die Großküche? In der JVA Heidering ein großes Bündel von Maßnahmen: von speziellen Schrauben, die Manipulationssicherheit bringen, bis hin zu einem Mix aus Gas- und Elektrogeräten, der die Wirtschaftlichkeit und die Welch großes Waffenarsenal eine konventionelle Großküche bietet, wird einem erst „hinter Gittern“, wie in der Justizvollzugsanstalt Heidering, so richtig bewusst. Und die Küchenmesser sind dabei das geringste Problem. Schließ-lich werden sie meist in einem abschließba-ren Schrank mit entsprechenden Schablo- ständige Versorgung sichert. nen aufbewahrt. Die Ausgabe wird zudem in einem Messerbuch vermerkt. Spätestens am Metalldetektor und der Personenkon-trolle, die sich an die Umkleide des Küchen-personals anschließen, würde ein Messer schließlich auffallen. Vielschichtiger sind die Details, die vom freien Fachplaner im VdF Dr.-Ing. Richard Füldner unter Zuhil-fenahme des Erfahrungsschatzes aus der Planung von sechs JVA-Küchen individuell für Heidering erarbeitet wurden. Die Justizvollzugsanstalt Heidering wurde im März 2013 als modernste JVA des Lan-des Berlin in Großbeeren in Betrieb genom-men. Die 648 Haftplätze des geschlosse-nen Männervollzugs sind nach einem Jahr Betrieb fast voll belegt. Das „verdankt“ die JVA zum einen der Umschichtung von Häftlingen aus der JVA Tegel, in der nicht mehr zeitgemäße Teile geschlossen wur-den. Zum anderen ist die rund um die Uhr besetzte „Rezeption“ schuld. „Wir nehmen, wenn erforderlich, 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche Häftlinge auf“, erläutert der Oberregierungsrat und Leiter Beschäfti-gung und Qualifizierung Tobias Julius. Die „Rezeption“ ist dabei eine Anspielung auf 22 GVmanager 4/2014


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