Marketing-Tipp - Food-Fotografie: Appetitauslöser

GVmanager_03_2016

Fotos: © bannosuke – Fotolia.com, © Joshua Resnick – Fotolia.com, Flaticon Appetitauslöser Fotografie ist in der Gemeinschaftsverpflegung ein unterschätztes Werbemittel. Doch es lohnt sich für GV-Manager, den Fotografen in sich zu wecken. Food-Fotografie? Viele GV-Manager win-ken bei diesem Begriff ab: „Das ist doch nur was für Sterneköche!“ Sie irren, denn auch Betriebsrestaurants, Klinik- und Heimkü-chen können mit Fotos ihre Dienstleistung viel erfolgreicher vermarkten. Die Lust am Bild ist da: Das beweisen unzählige Food-Fotos, die im Netz kursieren. Wahrscheinlich gibt es kaum einen Restaurantbesucher, der eine gelunge-ne Speise noch nie auf Facebook, Instagram oder Whatsapp mit Freunden geteilt hat. „Es wird Zeit, dass auch die Gemeinschaftsver-pflegung an den Trend aufschließt“, appelliert Stevan Paul. Der gelernte Koch arbeitet heu-te als Autor und Food-Stylist und weiß um die Bedeutung von Fotos als Werbeträger. „Es gibt keine bessere Möglichkeit, um die eigenen Speisen ins richtige Licht zu rücken, denn Bil-der sagen mehr als Worte.“ Food im Fokus Viele Gründe sprechen dafür: Ein attraktives Food-Foto auf der Speisekarte weckt den Ap-petit und die Lust auf Genuss. Auch auf Monitoren könnte ein schönes Foto vom neuen Aktionsmenü den Ab-satz am Frontcooking- Werbeträger Appetit wecken authentisch Counter steigern. Die bebilderte Info aus der Küche erregt im Intranet mehr Aufmerksamkeit als nur in Worte gefasst. Und die Redakteure der Unternehmenszeitung freuen sich ebenfalls über das mitgelieferte Foto zur Nachricht aus der Küche. Im Zeitalter von Social Media kann darüber hinaus mit Food-Fotos auf der eigenen Facebook-Seite viel besser Profil gezeigt werden: „Seht her, lie-be Gäste, heute gibt’s wieder Rinderrouladen!“ Stevan Paul verweist auf die Individualgas-tronomie, die inzwischen sehr viel stärker auf Fotos als Werbetool setzt. „Netzwerke wie In-stagram und Facebook werden rege genutzt, um mit Gästen in Wort und Bild zu kommuni-zieren. Das stärkt die Kundenbindung.“ Kein Hexenwerk Die gute Nachricht: Wenn es um das norma-le Tagesgeschäft geht, braucht es weder ei-nen Profifotografen, noch eine umfangreiche Fotoausrüstung. Eine kleine Digitalkamera genügt. Selbst ein Smarthphone macht oft erstaunlich gute Shots, die durchaus ihren Zweck erfüllen. Food-Fotografie ist kein Hexenwerk, wenn man einige Regeln beachtet. Stevan Paul rät als Basistipp: „Vielleicht gibt es im Team einen Auszubildenden, der gerne fotografiert und auch mit Facebook & Co. umgehen kann? Ihm diese Aufgabe zu übertragen, wirkt obendrein Smartphone dekorativ motivierend und steigert die Identifikation mit dem Verpflegungsbetrieb.“ Mit den fotogra-fierten Motiven kann im Anschluss eine Bild-datenbank aufgebaut werden. Auch können


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