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GVmanager_03_2016

Wer hätte das jemals gedacht? Beim Streifzug durch den süddeutschen Messedschungel hatten hungrige Fleisch- Tiger oft das Nachsehen. Von veganer Currywurst und veganen Maultaschen über vegane Schupfnudeln und veganen Käse bis hin zum veganen Schokoladeneis – die Messe schien sich in ein Paradies für all diejenigen verwandelt zu haben, die bei ihrer Ernährung komplett auf tierische Produkte verzichten. An den Messeständen hieß es dazu oft-mals, man dürfe sich dem Trend nicht verschließen: Interessant, denn bei einer vom VEBU geschätzten Anzahl von 900.000 Veganern in Deutschland betrifft der Trend eigentlich eine Minderheit. Fakt ist: Wer keine veganen Speisen oder Komponenten im Angebot hat, aber Veganer in der zu verpflegenden Zielgrup-pe, dem gehen potenzielle Kunden durch die Lappen. Sie wandern entweder zur Konkurrenz ab oder bringen sich ihr Essen gleich von zuhause mit. Nicht zu verges-sen: jene steigende Zahl an Gästen, die einfach Lust auf vegan hat. Dass den GV-Verantwortlichen dies be-wusst ist, zeigt sich beim Blick in den Alltag von GV-Betrieben. Immer häufiger gibt es vegane Aktionstage oder sogar Menülinien im Betriebscasino oder der Mensa. Denn: Laut den Ergebnissen des aktuellen GV-Barometers (ab S. 14), das im Vorfeld zur Internorga erschienen ist, gehen 70 % der befragten GV-Entscheider davon aus, dass vegetarisches bzw. veganes Essen weiter an Bedeutung gewinnen wird. Die wach-sende gesellschaftliche Akzeptanz von vegetarischem und veganem Essen und die gesteigerte Häufigkeit des Konsums derartiger Gerichte sorge dafür. Lediglich die Alten- und Seniorenheime sind wegen Sarah Hercht Stv. Chefredakteurin der tradierten Essgewohnheiten der Tisch-gäste etwas zurückhaltender. Dennoch: 42 % der Befragten gaben an, das auch ältere Essensteilnehmer sich verstärkt für vegetarisches und veganes Essen interes-sieren. So wird vielleicht in ein paar Jahren aus der Nutella-Generation die „GenV“ und Renner im Seniorenheim sind nicht mehr Klassiker wie Schweinsbraten mit Knödeln oder gar Grießbrei, sondern Spaghetti mit Soja-Bolo oder Tofu-Curry mit Reis. Wer jetzt schon für heute und morgen gewappnet sein will, sollte die Gelegenheit nutzen und sich in Hamburg auf der Inter-norga informieren – über Trends in allen Bereichen des Außer-Haus-Markts, von Food über Technik bis zur Ausstattung. Besuchen Sie bei der Gelegenheit auch unsere Messestände in Halle A1, Stand 201 und Halle B4.EG, Stand 005. Wir freuen uns über Ihren Besuch! Vegan-Zeitalter Gesucht: GV-Manager des Jahres 2016 Haben Sie einen renommierten Chef? Kennen Sie eine herausragende Führungskraft, welche die GV-Branche nachhaltig prägt? Dann schlagen Sie diese für den Branchenoscar „GV-Manager des Jahres 2016“ vor! Wer kann nominiert werden? Gesucht sind Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Engagement und Charisma sowie mit ihren Ideen, Pioniergeist, Führungsquali-täten und Leistungen hervorheben. Managerinnen und Manager, die seit vielen GV-Manager des Jahres 2016 Jahren für ihren Job brennen, aber auch mit ihren Mitarbeitern „können“. Wie? Per Nominierungsformular, das unter www.gastroinfoportal.de/GVM heruntergeladen werden kann. Von wem? Vorgeschlagen werden können die GV-Manager von Kollegen, Branchenkennern oder ihren Tischgästen per Nominierungsformular. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2016 Termin Preisverleihung: 13. Oktober 2016 Weitere Informationen: www.gastroinfoportal.de/GVM 2016 2016 2016 hres hres hres JaJaJades Manager des Manager des GV-GV-Manager GV-GV-Manager des Jahres 2016 GV-Manager des Jahres 2016 GV-Manager des Jahres 2016 GV-Manager des Jahres 2016 Kommentar


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