Technik - Küchentechnik: Garen per Fingerzeig

GVmanager_01_02_2016

Garen per Fingerzeig Smartphones sind nützliche Helfer im Alltag geworden. Im richtigen Umfang eingesetzt, nehmen moderne Technologien auch Küchenpersonal viel Arbeit ab. Touch-Panel ist an einem verstellbaren „Schwa-nenhals“ angebracht. „Wer ein Mobiltelefon bedienen kann, kommt mit den Geräten sofort zurecht“, erklärt Hagen Fietz, Vertriebsleiter D-A-CH bei Ambach, den Vorteil des Touch- Panels. Auf einen Blick informiert der „Ambach Navigator“ das Küchenteam aus jedem Winkel und jeder Entfernung über den Stand der Gar-prozesse. Über das Touch-Panel lassen sich auch Temperatur und Ein britisches Unternehmen kündigte 2015 an, eine vollautomatisierte Küche zu konzipieren. Darin sollen zwei Robo-terarme tausende Gerichte auf den Teller zau-bern. In Großküchen sucht man Roboter zwar noch vergeblich – doch der technologische Fortschritt ist auch hier angekommen. Aktuel-len Herausforderungen begegnet das Personal dabei mit bereits verfügbaren Geräten, z. B. dem Smartphone. Es funkt in der Küche „Das Smartphone hat in unserer Ge-sellschaft generell einen hohen Stell-wert eingenommen, dadurch hält es auch Einzug in Profiküchen“, erklärt Kathrin Foremny, Manager Marke-ting „Das Thema BIM wird Kathrin Foremny, Manager Marketing & Public Relations, Küppersbusch & PR bei Küppersbusch. Als Hersteller von Großküchentechnik dürfe man sich dieser Technik nicht verschließen. Deshalb bieten viele Unternehmen ihren Kunden via Smart-phone, Tablet, Touch-Display oder PC mehr Übersicht und Flexibilität im Küchenalltag. Neben der Einhaltung von Hygienevorschrif-ten spielt dabei auch die Effizienz eine Rolle, so Meike Stelljes, Produkt-Managerin bei Frima: „Die Ansprüche der Kunden an die Gemein-schaftsverpflegung werden immer größer, sie erwarten perfekte Mahlzeiten für wenig Geld.“ Mit herkömmlicher Technologie sei ausge-zeichnete Qualität jedoch nur mit großem Res-sourcen- und Personaleinsatz erreichbar. Um das Personal zu entlasten, bietet das VarioCoo-king Center Multificiency© des Unternehmens deshalb eine eingebaute Kochintelligenz. Sie erlaubt z. B. das unbeaufsichtigte Garen von Speisen, speichert HACCP-Daten oder hilft den Köchen dabei, eigene Garprozesse zu kre-ieren. Über das KitchenManagement System sind die Geräte zudem vernetzt. So kann eine Zentralküche eigene Garprozesse entwickeln und nach Freigabe an alle Satellitenküchen versenden – auch an anderen Standorten. Temperaturverläufe und Kerntemperatu-ren werden automatisch aufgezeichnet und per Knopfdruck ausgegeben. Auch Rieber hilft, Speisen und deren Temperatur mit neuen Technologien im Blick zu behalten: °Check heißt das System, das HACCP-relevante Daten digital registriert und sie an eine Datenbank weitergibt. Bei der mobi-len Variante erfasst der Kunde die Daten selbst mit einem Smartphone, einem QR-Code und einem Kerntemperaturfühler. Bei der automa-tischen Ausführung senden hingegen fest ins-tallierte Sensoren die Daten in vordefinierten Intervallen an die Datenbank. Küchenpersonal, das lieber mit weni-ger Geräten die volle Kontrolle in der Küche behält, ist mit immer wichtiger.“ den Multifunktions-gargeräten IQ850 und IQ900 von Ambach gut bedient. Um dem Koch eine große Bewegungs-freiheit zu ermögli-chen, hat das Un-ternehmen das S m a r t p h o n e gleich in die Geräte integ-riert: Deren Foto: Küppersbusch Küchentechnik 44 GVmanager 1-2 /2016


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