Convenience: Das Ganze im Blick

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Fotos: © emerge – Fotolia.com, Unilever Food Solutions Das Ganze im Blick genau und wollen den Kunden den richtigen Umgang mit diesen und die passenden Handgriffe möglichst praxisnah vermitteln“, betont Thorsten Dammert, Leiter Fachbe-ratung bei Dr. Oetker Professional. Kunden aus dem B&I-Bereich machen das Gros der Nachfragen nach individuellen Konzepten und Lö-sungsvorschlägen aus. Bei Sander Gourmet sind es hingegen Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht in der Ver-pflegung, sondern in der Pflege bzw. ärztli-chen Versorgung liegt, die Hilfe suchen. „Auf dem Gebiet der Ge-sundheitsgastronomie wachsen die Anforderungen, z. B. die Differen-zierung der Regelversorgung und des Wahlleistungsangebots“, sagt Marco Flick, Produktspezialist Key Account National bei Sander Gourmet, und konkretisiert: „Oft mangelt es an Kostentrans-parenz und -genauigkeit.“ Das Unternehmen entwickelt deshalb kostensichere Kon-zepte, die einen gewissen Quali-tätsstandard garantieren. Fachberater im Rücken Als ein „absolutes Muss“ bezeichnet Eric Eiser, Leiter Marketing bei FrieslandCampina Foodservice, die individuelle Bera-tung von Kunden. „Wir arbeiten auf Au-genhöhe und werden häufig um Tipps, Kalkula- tionsbeispiele oder raffinierte Rezepte gebeten.“ Dabei bilden die sogenannten Culinary Advisors die gesamte Bandbreite der Beratung ab – von Praxis-Workshops über intensive Schulungen bis hin zu Vorführungen. „Grundsätzlich geht einer Beratung bzw. einem Gedankenaus-tausch mit den Küchenverantwortlichen und Einkäufern meist ein langes und problemloses Lieferant-Kunden-Verhältnis voraus“, erzählt Horst Georg Wende, F&B Coach beim Service- Bund National. Die Beratungsleistung richtet Convenience Egal, welcher Markt, welches Land, wel-che Zielgruppe – jeder Kunde hat seine individuellen Ansprüche an die Rezep-turen, Zubereitungen, Verpackungen und Eti-kettierungen unserer Menüs“, verdeutlicht Wolfgang Schohl, Marketing Manager Deutschland beim niederländischen Unterneh-men Marfo. Er zeigt damit zugleich auf, dass die Vielfältigkeit an Kunden auch eine Vielfältig-keit an Convenience-Produkten bedingt – auch wenn die ursprüngliche Basis die gleiche ist bzw. war. Qualitäts- und Geschmacksempfin-den beim Essen seien etwas ganz Persönliches. „Aus dem Verständnis von Marfo heraus, müs-sen deshalb alle Prozesse auch persönlich be-gleitet werden“, betont Wolfgang Schohl. Nur so sei gewährleistet, dass die Convenience- Menüs bei jedem Gast auch so ankommen, wie sie für den Kun-den individuell vom Hersteller entwickelt worden sind. Auch bei Dr. Oetker Professional ist der Bedarf der Kun-den nach individueller Beratung und Un-terstützung über die Bereitstellung der Convenience-Produkte hin-aus groß. „Wir kennen unsere Produkte sehr Convenience-Produkte sind Hilfestellung und Zeitersparnis in einem. Einen zusätzlichen Mehrwert gibt es obendrauf, wenn das passende Konzept vom Hersteller gleich mitgeliefert wird. „Wir können unter-stützen, wenn sich die Prozesse bedingt durch den Einsatz von Convenience-Produk-ten verändern.“ Marco Flick 24 GVmanager 1-2 /2016


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