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GVmanager_01_02_2016

Zeit für Veränderung? Arbeitsablauf im Unternehmen stören, ant-worteten deutliche 71,5 % mit Ja. Trotzdem zahlten bereits 68,8 % der Unternehmen vor Inkrafttreten des Gesetzes den Mindestlohn von 8,50 €. Eine Differenzierung zwischen den Branchen zeigt allerdings Unterschiede. In der Gastronomie ergibt sich eine Änderungsrate von 77,7 %. 71,3 % der gastronomischen Be-triebe mussten zum Jahreswechsel die Preise für Gäste anheben. Fast alle (92,6 %) berich-ten von höheren Personalausgaben. 76,8 % der Hotelverantwortlichen bestätigen diese Einschätzung. Die Mehrheit von ihnen ist der Meinung, dass die gesetzlichen Vorgaben den regulären Arbeitsablauf stören. Eine etwas andere Sicht auf das Mindestlohngesetz hat das Fleischerhandwerk: Für 50 % seiner Ver-treter haben sich durch die Einführung keine Veränderungen ergeben. Deutlicher fällt die Bewertung bei der Gemeinschafts- und Schul-verpflegung aus: In der Gemeinschaftsverpfle-gung gaben 65,2 % an, dass sich keinerlei Änderungen aufgrund des Gesetzes ergeben haben. Immerhin 55 % der verantwortlichen Schulverpfleger teilen diese Meinung. Mindestlohn ja, Bürokratie nein Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass die Umstellung auf den gesetzlich festgelegten Mindestlohn bei einem Großteil der Betriebe (86,6 %) gut funktioniert hat. Die Betriebe füh-len sich überwiegend gut beraten, insbeson-dere WELCHE VERÄNDERUNGEN HABEN SICH IN DEN BEFRAGTEN BETRIEBEN ERGEBEN? Höhere Ausgaben im Bereich Personal Entlassungen Der Mindestlohn hat sich auf den Umsatz des Unternehmens ausgewirkt. Erhöhung der Preise für Gäste und Kunden Gleiches Arbeitspensum trotz verkürzter Arbeitszeit Erhöhung des Arbeitspensums der Mitarbeiter Streichung von zusätzlichen Zahlungen (Urlaubsgeld usw.) Andere (z. B. Mehrschichtbetrieb, Betriebsauf-​ gabe, Umstellung des Angebots ...) Marktforschung (Mehrfachnennungen möglich) 84,2 % 31,5 % 33,7 % 64,1 % 31,0 % 26,6 % 35,3 % 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Grafik 1: Über alle Branchen hinweg geben die befragten Unternehmen an, dass die Einführung des Mindestlohngesetzes Anfang 2015 in höheren Personalausgaben resultiert hat. die Vertreter aus der Schulverpflegung (63,6 %). Über die Hälfte der Gastronomie-betriebe (59,5 %) wünschen sich jedoch mehr Unterstützung von Bund und Verbänden. Trotz der weitgehend problemlosen Umstel-lung, bewerten die Befragten die zahlreichen organisatorischen Veränderungen, die das In- © GVmanager, Quelle: B&L MedienGesellschaft 20,1 % krafttreten des Mindestlohngesetzes mit sich gebracht hat, als schwer umsetzbar. Dazu zählt die neue Aufzeichnungspflicht, die vor allem das Fleischerhandwerk (siehe Grafik 2; 68,2 %), aber auch die Gastronomie (66,2 %) und die Hotellerie (61,4 %) als schwer empfanden. Alle drei Branchen realisieren die Aufzeichnung Spülen mit HOBART – bequemer geht’s nicht! Der Innovationsführer im Bereich Spültechnik HOBART GmbH www.hobart.de | info@hobart.de Überzeugen Sie sich selbst: INTERGASTRA in Stuttgart 20. - 24. Februar 2016 | Halle 1 / Stand 1C30


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